Sieben Tage im Mai (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Frankenheimer |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-02-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (235 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Colonel Casey stößt auf Hinweise, die ihm keine Ruhe lassen: Innerhalb des amerikanischen Militärs bereiten einige hochrangige Offiziere offenbar einen Umsturz gegen den amtierenden Präsidenten vor. Ihr Motiv ist aus ihrer Sicht ehrenhaft – sie halten die Abrüstungspolitik des Präsidenten für eine Gefahr für den Frieden und wollen sie mit Gewalt verhindern. Casey hat jedoch keine Beweise, nur ein wachsendes Unbehagen und einzelne Beobachtungen, die sich zu einem Muster verdichten. Die Zeit arbeitet gegen ihn, denn der Termin für den geplanten Putsch rückt näher, während er versucht, aus vagen Verdachtsmomenten eine belastbare Faktenlage zu machen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1964 unter der Regie von John Frankenheimer und ist als Drama mit Thriller-Elementen angelegt. In den Hauptrollen sind Burt Lancaster, Kirk Douglas, Fredric March und Ava Gardner zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller passt zu einem Stoff, der weniger auf äußere Action als auf politisches Kalkül, Loyalitätskonflikte und die schleichende Verdichtung von Verdacht zu Gewissheit setzt. Dass die Handlung an der Staatsspitze und im Offizierskorps angesiedelt ist, verweist auf ein Interesse an institutioneller Macht und ihren Grenzen: Wer darf im Namen des Friedens handeln, wenn er die demokratische Ordnung selbst infrage stellt? Die Erzählung folgt dabei der klassischen Struktur eines Wettlaufs gegen die Zeit, in dem ein Einzelner gegen eine übermächtige, gut organisierte Gruppe antreten muss, ohne zunächst über handfeste Beweise zu verfügen. Die Besetzung mit mehreren etablierten Darstellern in zentralen Rollen deutet auf ein Ensemble hin, das auf Dialog und Figurenkonflikte statt auf spektakuläre Inszenierung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im oberen Mittelfeld der auf movietaste.de erfassten Titel, wobei die geringe Zahl abgegebener Stimmen kein breites Meinungsbild abbildet, sondern eher ein kleines, aber positiv gestimmtes Publikum. Seit der Entstehung 1964 liegen inzwischen weit über sechzig Jahre, was den Film als frühes Beispiel eines politischen Thrillers erscheinen lässt, der Themen wie Machtmissbrauch und institutionelles Vertrauen in den Mittelpunkt stellt, ohne auf komplexe visuelle Effekte angewiesen zu sein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Burt Lancaster als Gen. James Mattoon Scott
- Kirk Douglas als Col. Martin "Jiggs" Casey
- Fredric March als President Jordan Lyman
- Ava Gardner als Eleanor Holbrook
- Edmond O'Brien als Sen. Raymond Clark
- Martin Balsam als Paul Girard
- Andrew Duggan als Col. William "Mutt" Henderson
- Hugh Marlowe als Harold McPherson
- Whit Bissell als Sen. Frederick Prentice
- Helen Kleeb als Esther Townsend
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Verfügbarkeit
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