Der Mann, der zweimal lebte (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Frankenheimer |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Thriller, Horror |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-10-05 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 2.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.750.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (455 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Arthur Hamilton ist Bankier, im mittleren Alter und unglücklich. Eines Tages erhält er Anrufe von seinem alten Freund Charlie. Das Problem daran: Charlie sollte eigentlich tot sein.
Über diese Anrufe gelangt Hamilton zu einem Unternehmen mit einem außergewöhnlichen Angebot. Es täuscht seinen Tod vor und verschafft ihm ein völlig neues Aussehen und ein ganz neues Leben, allerdings zu einem eigenen Preis. Hamilton lässt sich auf das Verfahren ein. Nach Operationen zur körperlichen Umgestaltung und monatelangem Training samt Psychotherapie kehrt er als Künstler Tony Wilson in die Welt zurück. Er bewohnt ein schönes Haus in Malibu, ein Diener steht ihm zur Seite, der in Wahrheit für das Unternehmen arbeitet und ihm bei der Eingewöhnung helfen soll. Doch das neue Leben ist nicht das, was er sich erhofft hatte.
Entstehungsgeschichte
Der Mann, der zweimal lebte ist ein Spielfilm aus dem Jahr 1966. John Frankenheimer führte Regie. Rock Hudson, Salome Jens, John Randolph und Will Geer bilden die Besetzung.
Die Freigabe ab 18 Jahren stellt klar, dass der Film seinen Stoff nicht als leichte Unterhaltung, sondern mit beunruhigender Schärfe erzählt.
Hinter den Kulissen
Science Fiction, Thriller und Horror kommen zusammen. Die Science Fiction liegt in der Technik der vollständigen Neuerschaffung eines Menschen, der Thriller im undurchsichtigen Unternehmen, der Horror in der Frage, was von der eigenen Person übrig bleibt, wenn alles ersetzt wird.
Die Geschichte ist als Versuchsanordnung angelegt. Ein Mann, der mit seinem Leben hadert, bekommt die Gelegenheit, es komplett zu tauschen. Das äußere Glück ist vorhanden, Haus, Beruf und Betreuung inklusive, und trotzdem stellt sich keine Zufriedenheit ein. Der Diener, der eigentlich ein Angestellter des Unternehmens ist, deutet an, dass die neue Freiheit überwacht bleibt. So wird aus dem Traum vom Neuanfang eine Studie über Identität und Kontrolle.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung beträgt 7,4 von 10 und liegt damit im oberen Bereich. Mehrere hundert Stimmen bilden die Basis.
60 Jahre nach dem Erscheinen hat die Grundfrage des Films, ob sich ein Leben durch äußere Veränderung neu beginnen lässt, nichts an Aktualität verloren. Im Feld der Science Fiction nimmt er eine Stellung ein, in der das Unheimliche aus dem Menschen selbst entsteht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rock Hudson als Antiochus 'Tony' Wilson
- Salome Jens als Nora Marcus
- John Randolph als Arthur Hamilton
- Will Geer als Old Man
- Jeff Corey als Mr. Ruby
- Richard Anderson als Dr. Innes
- Murray Hamilton als Charlie Evans
- Karl Swenson als Dr. Morris
- Khigh Dhiegh als Davalo
- Frances Reid als Emily Hamilton
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Verfügbarkeit
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