The Dark Knight (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christopher Nolan |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 152 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-07-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 185.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.004.558.444 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,5 (36.746 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Batman, Lieutenant Gordon und der neue Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent haben das organisierte Verbrechen in Gotham so weit unter Druck gesetzt, dass die Mafia die Kontrolle verliert. In diese Lage tritt ein Mann ohne Namen, ohne Vorgeschichte und ohne Forderungen: Der Joker will kein Geld und keine Macht, sondern den Beweis, dass die zivilisatorische Ordnung nur eine Verabredung ist, die unter Druck zerbricht.
Er führt das methodisch vor — mit Erpressungen, die keine Auswege lassen, und mit Entscheidungen, die niemand richtig treffen kann. Der Film stellt Batman dabei nicht die Frage, ob er den Joker besiegen kann, sondern was von Gotham übrig bleibt, wenn er es tut. Harvey Dent, die legale Hoffnung der Stadt, wird zur Antwort.
Entstehungsgeschichte
Nach "Batman Begins" entwickelten Christopher Nolan und David S. Goyer die Handlung gemeinsam; das Drehbuch schrieben Christopher und Jonathan Nolan. Die Vorgabe war, das Sequel nicht als Fortsetzung, sondern als Kriminalfilm anzulegen — die erklärten Bezugspunkte waren Michael Manns "Heat" und die Polizeifilme der 1970er, nicht andere Comicverfilmungen.
Heath Ledger galt zunächst als unwahrscheinliche Besetzung und hatte selbst wenig Interesse an Superheldenfilmen, ließ sich aber von Nolans Ansatz überzeugen. Seine Vorbereitung ist gut dokumentiert: Er zog sich wochenlang allein in ein Hotelzimmer zurück, arbeitete an Stimme und Körpersprache und führte ein Tagebuch aus der Perspektive der Figur. Auch die Optik ging auf ihn zurück — die verschmierte, selbst aufgetragene Schminke statt einer sauberen Maske.
Hinter den Kulissen
"The Dark Knight" war der erste Spielfilm, der große Sequenzen mit IMAX-Kameras drehte — rund eine halbe Stunde des Films, darunter der Banküberfall der Eröffnung und die Verfolgungsjagd. Die Kameras waren so laut, dass Dialoge in diesen Szenen nachvertont werden mussten.
Nolan bestand auf praktischen Effekten. Der Sattelschlepper, der sich mitten in Chicago überschlägt, wurde mit einem hydraulischen Kolben tatsächlich umgekippt. Für die Sprengung des Gotham General Hospital nutzte die Produktion ein reales, stillgelegtes Gebäude und drehte den Einsturz in einer einzigen Aufnahme. Dass die Detonation in dieser Szene kurz stockt und der Joker daraufhin ratlos an seinem Zünder herumdrückt, war nicht geplant — Ledger spielte die Panne weiter, und die Einstellung blieb im Film.
Einordnung & Wirkung
Heath Ledger starb im Januar 2008, Monate vor dem Kinostart. Er erhielt posthum den Oscar als bester Nebendarsteller; der Film gewann außerdem den Preis für den besten Tonschnitt und spielte weltweit über eine Milliarde Dollar ein.
Dass er trotz herausragender Kritiken nicht in der Kategorie Bester Film nominiert wurde, löste eine so breite Debatte aus, dass die Academy die Kategorie im Folgejahr auf bis zu zehn Nominierte erweiterte — eine Regeländerung, die direkt auf diesen Film zurückgeführt wird. Im Genre verschob er den Maßstab dauerhaft: Comicverfilmungen wurden danach systematisch ernster, dunkler und näher am Erwachsenenkino angelegt, oft ohne den dramaturgischen Unterbau, der hier die Grundlage war.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christian Bale als Bruce Wayne
- Heath Ledger als Joker
- Aaron Eckhart als Harvey Dent
- Michael Caine als Alfred
- Maggie Gyllenhaal als Rachel
- Gary Oldman als Gordon
- Morgan Freeman als Lucius Fox
- Monique Gabriela Curnen als Ramirez
- Ron Dean als Wuertz
- Cillian Murphy als Scarecrow
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Verfügbarkeit
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