Der Zug (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Frankenheimer |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Thriller |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-09-24 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 5.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (393 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
August 1944: Die Alliierten rücken auf Paris vor, und der deutsche Oberst Von Waldheim setzt alles daran, die bedeutendsten Gemälde Frankreichs noch rechtzeitig nach Deutschland zu schaffen. Mitten im Chaos des Rückzugs gelingt es ihm, einen Zug für den Transport der wertvollen Kunstwerke zu sichern.
Die französische Résistance will den Raub der nationalen Schätze verhindern, hat aus London jedoch die Anweisung erhalten, dass die Bilder dabei keinesfalls zerstört werden dürfen. Eine Schlüsselrolle fällt dem Bahnhofsvorsteher Labiche zu. Er soll den Fahrplan des Zuges organisieren und für einen reibungslosen Ablauf sorgen, gehört aber zugleich zu einer immer kleiner werdenden Gruppe von Widerstandskämpfern, die den Diebstahl vereiteln sollen. Gemeinsam mit anderen ersinnt er ein aufwendiges Täuschungsmanöver, damit der Zug französischen Boden niemals verlässt.
Entstehungsgeschichte
John Frankenheimer führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 1964, der international unter dem Titel „The Train“ bekannt ist. Die Besetzung umfasst Burt Lancaster, Paul Scofield, Jeanne Moreau und Suzanne Flon.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Kriegsfilm und Thriller, und diese Mischung prägt seine Anlage. Im Mittelpunkt steht ein Wettlauf gegen die Zeit, ausgetragen rund um einen einzigen Zug und seinen Fahrplan. Der Zweite Weltkrieg bildet den Hintergrund, Paris und Frankreich den Schauplatz, und die Kunstwerke sind das Ziel, um das beide Seiten ringen.
Bemerkenswert ist das moralische Dilemma, das die Geschichte in sich trägt. Die Widerstandskämpfer sollen etwas retten, das sie nicht beschädigen dürfen, und riskieren dafür ihr Leben. Dadurch rückt die Frage in den Vordergrund, welchen Wert Kunst im Krieg hat. Die Zugentführung als zentrales Motiv sorgt für Spannung, während der Konflikt mit den Nazi-Besatzern die Härte der Lage deutlich macht. Die Täuschung, mit der der Zug auf französischem Gebiet gehalten werden soll, gibt dem Thriller seine Struktur.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 7,6 von 10 Punkten spricht für eine deutlich positive Aufnahme. Die Basis von einigen hundert Stimmen ist nicht riesig, zeigt aber, dass der Film auch heute noch ein interessiertes Publikum findet.
Zweiundsechzig Jahre nach seinem Erscheinen steht „Der Zug“ für einen Kriegsfilm, der seine Spannung aus List, Timing und Gewissensfragen gewinnt. Innerhalb des Genres nimmt er damit eine eigene Position ein, weil er den Schutz von Kulturgütern zum Kern des Konflikts macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Burt Lancaster als Paul Labiche
- Paul Scofield als von Waldheim
- Jeanne Moreau als Christine
- Suzanne Flon als Mademoiselle Villard
- Michel Simon als Papa Boul
- Wolfgang Preiss als Maj. Herren
- Albert Rémy als Didont
- Charles Millot als Pesquet
- Richard Münch als General von Lubitz
- Jean-Pierre Zola als Octave
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Verfügbarkeit
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