Kleine tapfere Jo (1949)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mervyn LeRoy |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama, Familie |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1949-03-10 |
| Budget | 2.776.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.910.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (233 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Während der amerikanische Bürgerkrieg tobt und der Vater an der Front kämpft, halten vier Schwestern gemeinsam mit ihrer Mutter das Familienleben zusammen. Geld ist knapp, doch nach außen soll nichts von der wirtschaftlichen Enge sichtbar werden. Die vier jungen Frauen sind grundverschieden, doch sie halten fest zueinander. Jo, die ungestümste der Schwestern, schreibt mit Hingabe Kurzgeschichten und träumt von einer Reise nach Europa – vor allem aber davon, ihre eigene Unabhängigkeit und die ihrer Schwestern zu bewahren. Als Männer beginnen, um die jungen Frauen zu werben, gerät dieses fein austarierte Gefüge aus Nähe und Eigenständigkeit ins Wanken.
Entstehungsgeschichte
„Kleine tapfere Jo“ entstand 1949 unter der Regie von Mervyn LeRoy. Der Liebesfilm mit Drama- und Familienelementen versammelt June Allyson, Peter Lawford, Margaret O'Brien und Elizabeth Taylor in den zentralen Rollen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm, Drama und Familiengeschichte spiegelt die Anlage des Stoffes wider: Im Zentrum steht nicht eine einzelne Romanze, sondern das Zusammenspiel mehrerer Schwestern, deren persönliche Wünsche und Bindungen an die Familie gegeneinander abgewogen werden. Der Bürgerkrieg bildet dabei eher den Hintergrund als das eigentliche Thema, er setzt die äußeren Bedingungen, unter denen sich die inneren Konflikte der Töchter entfalten. Dass gleich vier Schwestern mit eigenen Temperamenten im Mittelpunkt stehen, erlaubt es, unterschiedliche Lebensentwürfe – Kreativität und Freiheitsdrang auf der einen, gesellschaftliche Erwartungen an Ehe und Anstand auf der anderen Seite – nebeneinander zu zeigen, ohne dass eine Figur allein für alle stehen muss.
Einordnung & Wirkung
76 Jahre nach seiner Entstehung wird der Film noch heute bewertet, wenn auch auf Basis eines eher schmalen Publikums im niedrigen dreistelligen Bereich. Mit einem Schnitt von 7,4 von 10 liegt er im soliden bis guten Bereich für ein Familiendrama seiner Zeit. Innerhalb des Genres, das familiäre Bindungen mit romantischen Verwicklungen verknüpft, positioniert sich der Titel als klassisch angelegte Ensemblegeschichte, deren Bewertung über die Jahrzehnte konstant im positiven Bereich geblieben zu sein scheint, ohne dass sich daraus weitergehende Aussagen über eine breitere Rezeption treffen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- June Allyson als Jo
- Peter Lawford als Theodore "Laurie" Laurence
- Margaret O'Brien als Beth
- Elizabeth Taylor als Amy
- Janet Leigh als Meg
- Rossano Brazzi als Professor Bhaer
- Mary Astor als Marmee
- Lucile Watson als Aunt March
- C. Aubrey Smith als Mr. Laurence
- Elizabeth Patterson als Hannah
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Verfügbarkeit
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