Mervyn LeRoy
Werdegang
Mervyn LeRoy wurde am 15. Oktober 1900 geboren und wirkte als US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent. In den 1930er Jahren gehörte er neben Michael Curtiz zu den beiden großen Vertretern einer wirtschaftlichen und effektiven Regiearbeit bei Warner Brothers. Zu seinen erfolgreichsten Filmen aus dieser Zeit zählten „Der kleine Cäsar" (1931), „Ich bin ein entflohener Kettensträfling" (1932), „Goldgräber von 1933" (1933) und „They Won't Forget" (1937). 1939 verließ LeRoy Warner Brothers und wechselte zu den Metro-Goldwyn-Mayer Studios, wo er fortan sowohl als Regisseur als auch als Produzent arbeitete.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Filme von Mervyn LeRoy als Regisseur verzeichnet, Serien finden sich nicht darunter. Die Titel stammen aus den Jahren 1931 bis 1956, decken also eine Zeitspanne von 25 Jahren ab. Das Genrespektrum ist breit und reicht von Drama, Krimi und Liebesfilm über Familie, Kriegsfilm und Historie bis zu Thriller, Horror, Komödie und Action – insgesamt zehn Genres bei acht Titeln, was auf eine vielseitige Themenwahl hindeutet. Zu den bei uns gelisteten Werken gehören „Der kleine Cäsar", „Ich bin ein entflohener Kettensträfling", „Goldgräber von 1933", „Ihr erster Mann", „Gefundene Jahre", „Kleine tapfere Jo", „Quo Vadis" und „Böse Saat".
Einordnung
Die acht Filme erhalten bei uns Bewertungen zwischen 6,9 und 7,8 von 10, im Schnitt 7,3 von 10. Damit liegen alle Titel in einem vergleichsweise engen, oberen Mittelfeldbereich ohne größere Ausreißer nach unten. Der älteste Titel im Katalog, „Der kleine Cäsar", entstand 31 Jahre nach LeRoys Geburtsjahr, der jüngste, „Böse Saat", 56 Jahre danach – die erfassten Werke decken somit einen langen Abschnitt seines Wirkens ab.