Goldgräber von 1933 (1933)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mervyn LeRoy |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1933-05-27 |
| Budget | 433.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (182 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitten in der amerikanischen Depression stehen die drei Schauspielerinnen Polly, Carol und Trixie ohne Engagement da, nachdem die Produktion, in der sie auftreten sollten, wegen Steuerschulden abgesagt wird. Als sie Produzent Barney Hopkins in ihre Wohnung einladen, um über neue Möglichkeiten zu sprechen, hört dieser durch die Wand, wie Pollys Nachbar Brad Klavier spielt und singt. Brad entpuppt sich als begabter Komponist, der bereit ist, die neue Show zu finanzieren, sich aber beharrlich weigert, selbst aufzutreten, obwohl er eine bemerkenswerte Stimme hat. Diese Weigerung weckt bei den drei Freundinnen den Verdacht, dass Brad etwas verbirgt, das größer ist als bloße Bühnenscheu.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1933 unter der Regie von Mervyn LeRoy. In den Hauptrollen sind Warren William, Joan Blondell, Aline MacMahon und Ruby Keeler zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zum Stoff: Die wirtschaftliche Notlage der Figuren, die ohne Arbeit dastehen, bildet den ernsten Unterbau, während das Verwechslungsspiel um Brads Geheimnis und die Dynamik zwischen den drei Freundinnen für die komödiantischen Momente sorgt. Dass gleich drei weibliche Hauptfiguren im Zentrum stehen, deutet auf eine Erzählung an, die das Ensemble und dessen Zusammenspiel stärker gewichtet als eine einzelne Heldenreise. Die Konstellation aus einer aufstrebenden Produktion, einem zurückhaltenden Geldgeber und einem Rätsel um dessen Vergangenheit legt eine Geschichte an, die Unterhaltung und gesellschaftliche Notlage miteinander verknüpft, ohne dass eine der beiden Ebenen die andere verdrängt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen, im niedrigen dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl zählt der Titel zu den Werken, die im Netz noch keine breite Aufmerksamkeit gefunden haben, wohl aber positiv bewertet werden. Seit der Entstehung 1933 liegen über neunzig Jahre, was den Film in eine frühe Phase des Tonfilms und in die Ära von Gesellschaftskomödien der Depressionszeit einordnet. Innerhalb der Genremischung aus Komödie und Drama steht er damit für eine Erzählweise, die leichte Unterhaltung mit dem realen wirtschaftlichen Hintergrund seiner Entstehungszeit verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Warren William als Lawrence
- Joan Blondell als Carol
- Aline MacMahon als Trixie
- Ruby Keeler als Polly
- Dick Powell als Brad
- Guy Kibbee als Peabody
- Ned Sparks als Barney
- Ginger Rogers als Fay
- Etta Moten als 'Remember My Forgotten Man' Singer (uncredited)
- Charles Cahill Wilson als Deputy (uncredited)
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Verfügbarkeit
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