Böse Saat (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mervyn LeRoy |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Horror |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-09-12 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (276 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kenneth Penmark, Oberst der US-Armee, reist wieder einmal nach Washington und lässt seine Frau Christine mit der kleinen Rhoda zurück, einem blond gelockten Kind, das nach außen wie ein Musterbeispiel kindlicher Unschuld wirkt. Die Familie lebt in gehobenen Verhältnissen, im Haus von Mme Breedlove, einer Frau mit Faible für Psychoanalyse, die Rhoda vergöttert. Bei einem Schulausflug an einen See ertrinkt ein Junge, der zuvor bei einem Schulwettbewerb den Preis gewonnen hatte, den sich Rhoda selbst gewünscht hatte. Nach und nach verdichten sich ungeklärte Umstände zu einem Verdacht gegen das Mädchen, das sich als launisch, berechnend und auffallend gefühlskalt zeigt. Christine gerät zunehmend in Isolation mit ihren wachsenden Zweifeln, während alte Ereignisse rund um Rhoda und ihre eigene verdrängte Vergangenheit langsam an die Oberfläche kommen.
Entstehungsgeschichte
„Böse Saat“ entstand 1956 unter der Regie von Mervyn LeRoy. In den zentralen Rollen sind Patty McCormack als Rhoda und Nancy Kelly als Christine zu sehen, an ihrer Seite Henry Jones und Eileen Heckart.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Drama und Horror zeigt sich hier weniger in äußerlichem Schrecken als in der schleichenden psychologischen Zuspitzung: ein Kind als Quelle des Unheimlichen, eine Mutter, die sich gegen die eigene Wahrnehmung stemmt. Die Erzählung setzt auf ein wohlhabendes, geordnetes Umfeld, das im Kontrast zu den aufkommenden Zweifeln steht, und arbeitet mit der Spannung zwischen kindlichem Anschein und dem, was sich dahinter verbirgt. Dass Christines eigene Vergangenheit ins Spiel kommt, verlagert die Geschichte von einem reinen Verdachtsmoment hin zu einer Frage nach Herkunft und Vererbung, ohne dass der Ausgang hier vorweggenommen werden soll.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden oberen Mittelfeld für Genrestoffe dieser Art. Seit der Entstehung 1956 sind fast siebzig Jahre vergangen, und die Grundidee eines äußerlich unauffälligen, innerlich beunruhigenden Kindes gehört zu jenen Motiven, die im Thriller- und Horrorgenre immer wieder aufgegriffen wurden. Innerhalb dieser Traditionslinie steht „Böse Saat“ als früher Vertreter, der auf familiäre Nähe und psychologische Verunsicherung statt auf äußere Effekte setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Patty McCormack als Rhoda Penmark
- Nancy Kelly als Christine Penmark
- Henry Jones als Leroy Jessup
- Eileen Heckart als Hortense Daigle
- Evelyn Varden als Monica Breedlove
- William Hopper als Col. Kenneth Penmark
- Paul Fix als Richard Bravo
- Jesse White als Emory Wages
- Gage Clarke als Reginald "Reggie" Tasker
- Joan Croydon als Claudia Fern
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Verfügbarkeit
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