Janet Leigh
Werdegang
Janet Leigh wurde am 6. Juli 1927 als Jeanette Helen Morrison in Merced, Kalifornien, geboren und starb am 3. Oktober 2004 in Beverly Hills. Vermittelt durch die frühere Filmschauspielerin Norma Shearer erhielt sie Probeaufnahmen in Hollywood und wurde von Lew Wasserman bei MGM unter Vertrag genommen. Ihr Debüt gab sie in „The Romance of Rosy Ridge" neben Van Johnson und Thomas Mitchell. In den folgenden Jahren spielte sie zunächst überwiegend jugendlich-naive Figuren oder Liebespartnerinnen in Komödien, Western und Abenteuerfilmen, ehe sie Ende der 1950er Jahre nach anspruchsvolleren Charakterrollen suchte, etwa in Orson Welles' „Im Zeichen des Bösen". Ihre bekannteste Rolle spielte sie 1960 als Marion Crane in Alfred Hitchcocks „Psycho", für die sie einen Golden Globe erhielt und für einen Oscar nominiert war. Danach folgten Auftritte in Filmen wie „Botschafter der Angst" und dem Musical „Bye Bye Birdie". Ab Ende der 1960er Jahre wirkte sie vor allem in Fernsehproduktionen, später auch wieder in Kinofilmen, unter anderem gemeinsam mit ihrer Tochter Jamie Lee Curtis.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Spielfilme mit Janet Leigh verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1949 bis 1963, also aus einer Spanne von 14 Jahren, die zwischen ihrem 22. und 36. Lebensjahr liegt. Das Genrespektrum ist breit und reicht von Horror, Thriller, Mystery und Krimi über Drama, Abenteuer, Historie und Action bis zu Western, Liebesfilm, Komödie und Musik. Darunter finden sich „Psycho", „Im Zeichen des Bösen", „Die Wikinger", „Botschafter der Angst", „Nackte Gewalt", „Scaramouche, der galante Marquis", „Akt der Gewalt" und „Bye Bye Birdie".
Einordnung
Die acht Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 5,9 und 8,4, im Schnitt 7,2. Die höchste Bewertung erhält „Psycho" mit 8,4, gefolgt von „Im Zeichen des Bösen" mit 7,7. Am unteren Ende liegt „Bye Bye Birdie" mit 5,9. Der zeitliche Abstand zwischen dem ältesten und dem jüngsten gelisteten Film beträgt vierzehn Jahre, was die Titel auf einen vergleichsweise kompakten Ausschnitt ihrer langen Karriere begrenzt.