Gefundene Jahre (1942)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mervyn LeRoy |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1942-12-17 |
| Budget | 1.210.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.147.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (118 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
England, 1918: Der Krieg ist vorüber, doch Major Charles Rainier weiß nicht mehr, wer er ist. Eine schwere Amnesie hat seine Erinnerungen ausgelöscht, und im Pflegeheim wartet er vergeblich darauf, dass ihn jemand als den seinen erkennt und abholt. Während die Straßen den Frieden feiern, gelingt ihm die Flucht. In einer Kneipe fällt er der Revuetänzerin Paula Ridgeway auf, die sich in den scheuen, verlorenen Mann verliebt. Es entsteht eine Ehe, ein gemeinsamer Sohn, ein stilles Glück – bis ein Autounfall in Liverpool alles kappt: Die drei Jahre mit Paula sind aus Charles' Gedächtnis getilgt. Paula gibt ihre Identität auf, lässt sich unter falschem Namen als seine Sekretärin anstellen und bleibt an seiner Seite, während er sich fast der jungen Kitty zuwendet. Am Ende steht die Frage, ob Charles seine verschwundene Vergangenheit noch einmal in seiner Gegenwart finden kann.
Entstehungsgeschichte
„Gefundene Jahre“ entstand 1942 unter der Regie von Mervyn LeRoy. In den Hauptrollen sind Ronald Colman und Greer Garson zu sehen, an ihrer Seite Philip Dorn und Susan Peters.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm und Drama trägt hier eine Erzählstruktur, die auf einem doppelten Gedächtnisverlust aufbaut: Zuerst verliert Charles seine Vorkriegsidentität, dann die gemeinsame Zeit mit Paula. Diese Konstruktion erlaubt es der Geschichte, dieselbe Liebe zweimal zu erzählen – einmal aus der Nähe, einmal aus dem Abstand des Nichtwissens. Dass Paula sich unerkannt in Charles' Nähe hält, macht aus dem Melodram zugleich eine Studie über Geduld und stille Hoffnung, ohne dass die Handlung auf äußere Zufälle verzichtet, die den Zufall zum eigentlichen Widersacher der Figuren machen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zählt der Film zu den eher wenig breit diskutierten Werken seiner Zeit, wird aber von jenen, die ihn bewertet haben, recht positiv gesehen. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1942 und heute liegen über achtzig Jahre, was den Film als frühes Beispiel für das Amnesie-Melodram im Liebesfilmgenre erscheinen lässt – ein Erzählmuster, das die Geschichte auf die emotionale Wiederannäherung zweier Menschen zuspitzt, deren gemeinsame Vergangenheit für einen von ihnen unzugänglich bleibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ronald Colman als Charles Rainier
- Greer Garson als Paula
- Philip Dorn als Dr. Jonathan Benet
- Susan Peters als Kitty
- Henry Travers als Dr. Sims
- Reginald Owen als "Biffer"
- Bramwell Fletcher als Harrison
- Rhys Williams als Sam
- Una O'Connor als Tobacconist
- Aubrey Mather als Sheldon
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Verfügbarkeit
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