Richard Anderson
Werdegang
Richard Norman Anderson wurde am 8. August 1926 in Long Branch, New Jersey, geboren und starb am 31. August 2017 in Beverly Hills, Kalifornien. Sein Debüt gab er 1946 als Komparse in dem Bühnenstück Volpone am Las Palmas Theatre, kurz darauf folgten Filmangebote. Anderson spielte häufig glatte, korrekte Typen, kultivierte Anzug- und Uniformträger, etwa als Major an der Seite von Kirk Douglas in Stanley Kubricks Wege zum Ruhm, oder als Alan Stewart in Martin Ritts Der lange heiße Sommer. Oft verkörperte er brave Söhne oder Schwiegersöhne, Figuren, die auf der „richtigen Seite des Gesetzes“ standen. In den 1960er- und 1970er-Jahren zählte er zu den vielbeschäftigten amerikanischen Fernsehschauspielern und trat als Gast in zahlreichen Serien auf, darunter Der Chef, Big Valley, Mannix, FBI, Columbo und Rauchende Colts. In der Anwaltsserie Perry Mason hatte er eine Hauptrolle. Bekannt wurde er vor allem als Oscar Goldman in Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann und Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau, außerdem war er in der Pilotfolge von Knight Rider als Dr. Ralph Wesley zu sehen. Bis Ende der 1990er-Jahre blieb er regelmäßig im Fernsehen aktiv.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel mit Richard Anderson als Schauspieler verzeichnet, beide Serien, keine Kinofilme. Sie stammen aus den Jahren 1974 und 1976, liegen also nur zwei Jahre auseinander: Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann und Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau. Die Genres reichen von Sci-Fi & Fantasy über Action & Adventure bis Drama, was zu seiner bekanntesten Rolle als Oscar Goldman passt. Der erste Titel entstand 48 Jahre nach seiner Geburt, der zweite 50 Jahre danach.
Einordnung
Beide erfassten Titel werden von uns mit 7,3 und 7,0 bewertet, im Schnitt also mit 7,2 von 10, ein solider, einheitlicher Wert. Die schmale Auswahl von nur zwei Jahren spiegelt lediglich einen kurzen, wenn auch prägenden Ausschnitt aus Andersons langer Fernsehlaufbahn wider.