Der kleine Cäsar (1931)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mervyn LeRoy |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Action |
| Laufzeit | 79 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1931-01-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 281.000 $ |
| Einspielergebnis | 752.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (311 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Caesar Enrico Bandello und Joe Massara haben genug davon, sich als Kleinkriminelle durchzuschlagen. Beide wollen mehr vom Leben, doch ihre Vorstellungen davon gehen weit auseinander. Massara zieht es auf die Bühne, er möchte sich als Tänzer einen Namen machen. Bandello, den alle nur „Rico“ nennen, bleibt dagegen in dem Milieu, aus dem er kommt, und schließt sich der Gang von Sam Vettori an.
Dort fällt er schnell durch seine Rücksichtslosigkeit auf. Stück für Stück arbeitet er sich nach oben, drängt schließlich den eigenen Chef beiseite und steht als „Kleiner Cäsar“ an der Spitze seiner Laufbahn im Verbrechen. Eine Weile kann er diese Stellung behaupten. Ins Wanken gerät sie erst, als er einen folgenschweren Fehler begeht: Er will ausgerechnet seinen alten Weggefährten Joe in die Bande holen, der längst einen anderen Weg eingeschlagen hat.
Entstehungsgeschichte
Das Gangsterdrama stammt aus dem Jahr 1931, inszeniert hat es Mervyn LeRoy. Edward G. Robinson und Douglas Fairbanks Jr. führen die Besetzung an, außerdem wirken Glenda Farrell und William Collier Jr. mit. Für ein jüngeres Publikum ist der Stoff nicht gedacht: Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Krimi und Action greifen hier ineinander. Den dramatischen Kern bildet die Freundschaft zweier Männer, die aus derselben Ausgangslage entgegengesetzte Schlüsse ziehen. Der eine sucht den Aufstieg über Talent und Bühne, der andere über Gewalt und Macht. Diese Gegenüberstellung macht aus der Gangstergeschichte zugleich eine Studie über zwei Arten, dem kleinen Leben zu entkommen.
Auch der Spitzname trägt Bedeutung. „Kleiner Cäsar“ verbindet den Anspruch eines Herrschers mit einem Zusatz, der diesen Anspruch zugleich verkleinert. Die Erzählung folgt dem Bogen eines Aufstiegs, dessen Höhepunkt nicht das Ende markiert, und sie legt die Schwachstelle ihrer Hauptfigur ausgerechnet dorthin, wo sie noch an einer alten Bindung festhält.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung solide aus. Sie stützt sich allerdings auf erst wenige hundert Stimmen. Die Basis ist also schmal. Zwischen dem Erscheinen und heute liegen 95 Jahre. Damit gehört der Film zu den sehr frühen Beiträgen des Kinos, die das Aufsteigen und Scheitern eines Gangsters ins Zentrum stellen, und lässt sich als Blick auf die Anfänge dieses Erzählmusters lesen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Edward G. Robinson als Caesar Enrico 'Rico' Bandello aka 'Little Caesar'
- Douglas Fairbanks Jr. als Joe Massara
- Glenda Farrell als Olga Stassoff
- William Collier Jr. als Tony Passa
- Sidney Blackmer als Big Boy
- Ralph Ince als Pete Montana
- Thomas E. Jackson als Sgt. Flaherty
- Stanley Fields als Sam Vettori
- Maurice Black als Little Arnie Lorch
- George E. Stone als Otero
Weitere Filme von Mervyn LeRoy
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.