Bitter Moon (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roman Polanski |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 139 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-09-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.862.805 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (879 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nigel und Fiona, ein junges britisches Paar, nutzen eine Mittelmeer-Kreuzfahrt in der Hoffnung, ihre emotionslos dahinvegetierende Ehe zu retten. An Bord lernen sie den Schriftsteller Oscar kennen, der an den Rollstuhl gefesselt ist, und dessen attraktive Frau. Nigel verliebt sich sofort in die geheimnisvolle Schöne und ahnt nicht, dass Oscar längst ein teuflisches Spiel eingefädelt hat. Die Fahrt wird damit zu einer geschlossenen Anordnung: wenige Menschen, ein Schiff, keine Möglichkeit, dem anderen auszuweichen. Was als Rettungsversuch einer Ehe beginnt, gerät in die Hand dessen, der die Regeln aufgestellt hat, und der steife Brite durchschaut den Plan zu spät.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Roman Polanski, erschienen ist der Film 1992. Peter Coyote, Emmanuelle Seigner, Hugh Grant und Kristin Scott Thomas bilden das Ensemble, das die Geschichte fast vollständig trägt. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Thriller, Drama und Liebesfilm, und die Kombination erklärt, warum der Stoff nicht in eine Richtung kippt. Der Liebesfilm liefert die Anziehung, das Drama die verbrauchte Ehe, der Thriller die Erkenntnis, dass jemand die Fäden zieht. Dass die Besetzung nur wenige Namen umfasst, passt zur Anlage: ein Kammerspiel auf engem Raum, in dem die Spannung aus Konstellationen entsteht statt aus Verfolgung. Die Freigabe ab 16 verweist darauf, dass der Stoff Begehren und Grausamkeit nicht ausspart.
Einordnung & Wirkung
Einige hundert Stimmen ergeben 7,1 von 10, einen klar positiven Schnitt bei überschaubarer Beteiligung. Das Bild passt zu einem Titel, der nicht auf breite Zustimmung zielt, sondern auf ein Publikum, das sich auf unangenehme Konstellationen einlässt. 34 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart des Beziehungsthrillers, die ihre Bedrohung aus Nähe bezieht und nicht aus äußerer Gefahr. Wer sich darauf einlässt, folgt weniger einer Ermittlung als einer Erzählung, in der die Verhältnisse zwischen den Beteiligten Schritt für Schritt eine andere Gestalt annehmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Coyote als Oscar
- Emmanuelle Seigner als Mimi
- Hugh Grant als Nigel
- Kristin Scott Thomas als Fiona
- Victor Banerjee als Mr. Singh
- Sophie Patel als Amrita Singh
- Patrick Albenque als Steward
- Smilja Mihailovitch als Bridge Player
- Leo Eckmann als Bridge Player
- Luca Vellani als Dado
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Verfügbarkeit
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