Der Gott des Gemetzels (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roman Polanski |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 79 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 30.722.632 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (3.221 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Elfjährige geraten auf einem Spielplatz aneinander, einem der beiden Jungen werden dabei Zähne ausgeschlagen. Die Eltern des Verletzten, Penelope und Michael, laden die Eltern des anderen Jungen, Nancy und Alan, zu sich ein, um den Vorfall zu klären, wie vernünftige Menschen das eben tun. Was als friedlicher Austausch über Zivilisation, Gewalt und die Grenzen der Verantwortlichkeit beginnt, kippt bald in einen Streit voller Widersprüche und grotesker Vorurteile. Die dünne Haut bürgerlicher Kultiviertheit platzt auf, vier Erwachsene geraten aus der Fassung, Grenzen werden überschritten und Provokationen gesucht, bis deutlich wird, dass hinter der zivilisierten Maske aller Beteiligten ein „Gott des Gemetzels“ steht. Am Ende versinkt auf diesem Schlachtfeld nicht nur ein Handy in der Tulpenvase.
Entstehungsgeschichte
Roman Polanski führte bei dem 2011 erschienenen Film Regie. Getragen wird er von vier Darstellenden: Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz und John C. Reilly. Freigegeben ist er ab zwölf Jahren. Dass die Besetzung genau die vier Elternfiguren umfasst und keine weitere Nebenrolle, verrät bereits die Anlage — ein Kammerstück ohne Ausweichmöglichkeit.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie und Drama, und das Ergebnis versteht sich selbst als Tragikomödie. Die Konstruktion ist streng: ein Anlass, ein Ort, vier Personen, eine ununterbrochene Zeitspanne. Alles, was geschieht, geschieht im Gespräch. Der Zwischenfall der Kinder bleibt außerhalb der Handlung und dient nur als Auslöser; verhandelt wird stattdessen das Selbstbild der Erwachsenen. Die komische Wirkung entsteht dabei nicht aus Pointen, sondern aus dem Missverhältnis zwischen dem beanspruchten Anstand und dem tatsächlichen Verhalten.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben 7,2 von 10 — ein solider, deutlich zustimmender Wert. 15 Jahre nach dem Erscheinungsjahr bleibt die Anlage ungewöhnlich: Ein Film, der ohne Ortswechsel und ohne äußere Handlung auskommt, ist im Verbund von Komödie und Drama die Ausnahme, nicht die Regel.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jodie Foster als Penelope Longstreet
- Kate Winslet als Nancy Cowan
- Christoph Waltz als Alan Cowan
- John C. Reilly als Michael Longstreet
- Elvis Polanski als Zachary Cowan
- Eliot Berger als Ethan Longstreet
- Joseph Rezwin als Walter (voice)
- Nathan Rippy als Dennis (voice)
- Tanya Lopert als Michael's Mother (voice)
- Julie Adams als Secretary (voice)
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Verfügbarkeit
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