Rosemaries Baby (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roman Polanski |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 138 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-06-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 33.395.426 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (4.500 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach der Hochzeit beziehen der erfolglose, aber ehrgeizige Schauspieler Guy Woodhouse und seine Frau Rosemarie ein altes Haus am New Yorker Central Park West. Bald verbringt Guy immer mehr Zeit bei den Nachbarn, dem älteren Ehepaar Minnie und Roman Castevet. Rosemarie kommen die beiden merkwürdig vor.
Als ein Konkurrent unerklärlich erblindet, erhält Guy überraschend die Hauptrolle in einem Broadway-Stück und schlägt seiner Frau vor, ein Kind zu bekommen. In der geplanten Nacht ist Rosemarie benommen, vielleicht vom Alkohol, möglicherweise von der Mousse au chocolat, die Minnie zubereitet hat. Sie erlebt einen furchtbaren Alptraum, in dem sie sich von Guy, den Castevets und deren Freunden umringt sieht und von einer teuflischen Gestalt vergewaltigt wird. Am nächsten Morgen findet sie zahlreiche Kratzspuren auf ihrem Körper.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1968, Regie führte Roman Polanski. In der Besetzung stehen Mia Farrow, John Cassavetes, Ruth Gordon und Sidney Blackmer. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren. Die Aufteilung auf ein junges Paar und ein älteres Nachbarehepaar entspricht der Grundanordnung der Handlung.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama, Horror und Thriller; seine Motive sind New York, Ehebeziehung, Satanismus, Verschwörung und Seelenverkauf; es handelt sich um eine Romanverfilmung. Das Ungewöhnliche daran ist, wie eng das Übernatürliche an das Alltägliche gebunden bleibt: Wohnung, Nachbarschaft, Ehe und Berufsehrgeiz bilden den Rahmen, in dem die Bedrohung wächst.
Die Erzählung bleibt dicht bei Rosemarie, und daraus entsteht die Spannung. Ihre Wahrnehmung ist die einzige verfügbare, gleichzeitig wird sie durch Benommenheit und Traum systematisch in Zweifel gezogen. Ob Verschwörung oder Einbildung vorliegt, hält der Film als offene Frage in der Schwebe. Die Schilderung des Übergriffs bleibt dabei Teil eines Alptraums, dessen Spuren am Morgen sichtbar sind.
Einordnung & Wirkung
7,8 von 10 Punkten bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen ergeben ein deutlich überdurchschnittliches Bild auf breiter Basis. Seit 1968 sind 58 Jahre vergangen. Im Horror- und Thrillerfeld gehört der Film damit zu den frühen Vertretern jener Richtung, die ohne Monster auskommt und den Schrecken im nächsten Treppenabsatz ansiedelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mia Farrow als Rosemary Woodhouse
- John Cassavetes als Guy Woodhouse
- Ruth Gordon als Minnie Castevet
- Sidney Blackmer als Roman Castevet
- Maurice Evans als Hutch
- Ralph Bellamy als Dr. Sapirstein
- Victoria Vetri als Terry
- Patsy Kelly als Laura-Louise
- Elisha Cook Jr. als Mr. Nicklas
- Emmaline Henry als Elise Dunstan
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Verfügbarkeit
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