Super - Shut Up, Crime! (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Gunn |
|---|---|
| Genre | Komödie, Action, Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-11-26 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 2.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.185.012 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.793 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frank Darbo arbeitet als Koch. Nach einer Vision, die er als göttlichen Auftrag versteht, zieht er ein selbstgemachtes Kostüm an und nennt sich Crimson Bolt.
Übernatürliche Kräfte hat er keine. Was er hat, ist eine Rohrzange. Als er seine drogenabhängige Frau Sarah aus dem Umfeld eines Drogenbosses holen will, schließt sich ihm Libby an — eine labile Angestellte aus einem Comicladen, die sich Boltie nennt.
Entstehungsgeschichte
James Gunn schrieb das Drehbuch und führte Regie. Er arbeitete seit 2002 daran und stieß lange auf Widerstand: Produzenten hielten den Stoff für zu gewalttätig.
Rainn Wilson spielt Frank Darbo alias Crimson Bolt, Elliot Page die Libby alias Boltie, Liv Tyler die Sarah Helgeland, Kevin Bacon den Drogenboss Jacques und Nathan Fillion den Holy Avenger.
Die Kamera führte Steve Gainer, die Musik stammt von Tyler Bates. Gedreht wurde zwischen Dezember 2009 und Januar 2010 in Shreveport, Louisiana, sowie in Los Angeles. Der Comicladen war ein reales Geschäft: ComicSmash in Studio City. Alle Beteiligten arbeiteten zu den Mindestgagen nach SAG-Sätzen. Das Budget betrug 2,5 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Mindestgagen erklären, wie dieser Film überhaupt zustande kam. Ein Stoff, den Produzenten acht Jahre lang für zu gewalttätig hielten, ließ sich nur zu einem Budget herstellen, bei dem alle Beteiligten auf die Mindestsätze gingen.
Inhaltlich stellt der Film eine unbequeme Frage. Ein Mann ohne Kräfte, ohne Ausbildung und ohne Kontrolle beschließt, Verbrechen zu bekämpfen — und schlägt mit einer Rohrzange zu. Die Gewalt bleibt dabei nicht Stilmittel, sondern wird in ihrer Wirkung gezeigt.
Genau daran hängen die Tonwechsel, die die Kritik bemängelte. Der Film springt zwischen Komik und Grausamkeit, ohne eine der beiden Ebenen zur Leitebene zu erklären. Die religiöse Grundierung — Frank handelt aufgrund einer Vision — bleibt dabei ebenso in der Schwebe.
Einordnung & Wirkung
Bei 2,5 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 593.933 Dollar ein. Das Startwochenende brachte 46.549 Dollar in elf Kinos.
Rotten Tomatoes weist 50 Prozent aus; der dortige Konsens hält fest, die verwickelte Prämisse und die begabte Besetzung gingen in drastischer Gewalt und schroffen Tonwechseln unter. Owen Gleiberman nannte ihn einen Ein-Witz-Film, dessen Witz allerdings gut sei.
Die Aufnahme war entsprechend geteilt: Lob für Humor und Darsteller auf der einen Seite, Kritik an der ungefilterten Gewalt auf der anderen. Für einen Film, der acht Jahre auf seine Herstellung warten musste, ist das eine folgerichtige Bilanz.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rainn Wilson als Frank Darbo
- Elliot Page als Libby
- Liv Tyler als Sarah
- Kevin Bacon als Jacques
- Gregg Henry als Detective John Felkner
- Michael Rooker als Abe
- Andre Royo als Hamilton
- Sean Gunn als Toby
- Stephen Blackehart als Quill
- Linda Cardellini als Pet Store Employee
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Verfügbarkeit
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