Guardians of the Galaxy (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Gunn |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-07-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 170.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 772.776.600 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (30.319 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Peter Quill, als Kind von der Erde entführt und seither als "Star-Lord" im Weltraum unterwegs, stiehlt eine Kugel, deren Wert er nicht kennt. Kurz darauf jagen ihn alle: der Fanatiker Ronan, dessen Adoptivschwester Gamora, die Kopfgeldjäger Rocket und Groot sowie der auf Rache versessene Drax. Sie landen gemeinsam im Gefängnis und stellen dort fest, dass ein Zusammenschluss der einzige Weg hinaus ist.
Zusammengehalten wird das lose Ensemble von einem Kassettenrekorder mit der letzten Musik, die Quill auf der Erde gehört hat. Der Film erzählt eine Weltraumoper mit Endzeitgerät und kosmischer Bedrohung, hält aber konsequent den Ton einer Komödie über fünf Leute, die alle etwas verloren haben und keine Übung darin, jemandem zu vertrauen.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage war selbst unter Comic-Lesern eine Randerscheinung: eine 2008 neu aufgestellte Reihe ohne breite Bekanntheit, mit einem sprechenden Waschbären und einem Baum als Hauptfiguren. Marvel wählte den Stoff bewusst als Risikoprojekt, um zu prüfen, ob die Marke auch ohne bekannte Figuren trägt.
James Gunn kam von Troma und dem Horrorfilm "Slither" und schrieb das Drehbuch neu. Chris Pratt war zu diesem Zeitpunkt vor allem als Nebendarsteller der Sitcom "Parks and Recreation" bekannt, wollte zunächst gar nicht vorsprechen und musste für die Rolle rund dreißig Kilogramm abnehmen. Vin Diesel nahm seine drei Worte als Groot in mehreren Sprachen auf, damit die Figur auch in den Synchronfassungen seine Stimme behält.
Hinter den Kulissen
Die Musik war kein nachträglicher Einfall. Gunn stellte den "Awesome Mix" aus Soul- und Pop-Titeln der 1970er bereits während des Schreibens zusammen und ließ die Stücke am Set laufen, damit Schnitt und Choreografie darauf hin entstanden statt umgekehrt.
Für Rocket diente unter anderem ein echter Waschbär als Bewegungsreferenz, den das Team ins Studio brachte; Bradley Cooper lieferte die Stimme, Sean Gunn spielte die Figur am Set für Blickachsen und Timing. Dave Bautista, der als Wrestler kaum Schauspielerfahrung hatte, verbrachte täglich mehrere Stunden in der Maske für Drax' Ganzkörperbemalung.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über 770 Millionen Dollar ein und war bei den Oscars für Maske und visuelle Effekte nominiert. Der Soundtrack erreichte Platz eins der US-Album-Charts — als erstes Album überhaupt, das ausschließlich aus bereits veröffentlichten Songs bestand und diese Position erreichte.
Für Marvel war das die Bestätigung, dass die Zugkraft beim Studio lag und nicht bei einzelnen Figuren; danach wurden konsequent unbekanntere Reihen verfilmt. Zugleich verschob "Guardians of the Galaxy" den Ton des gesamten Genres in Richtung Komödie — ein Einfluss, der in den Folgejahren so breit kopiert wurde, dass der pausenlose ironische Kommentar irgendwann selbst zum Kritikpunkt wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Pratt als Peter Quill
- Zoe Saldaña als Gamora
- Dave Bautista als Drax
- Vin Diesel als Groot (voice)
- Bradley Cooper als Rocket (voice)
- Lee Pace als Ronan
- Michael Rooker als Yondu Udonta
- Karen Gillan als Nebula
- Djimon Hounsou als Korath
- John C. Reilly als Corpsman Dey
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Verfügbarkeit
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