Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Gunn |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Abenteuer, Action |
| Laufzeit | 137 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-04-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 200.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 863.756.051 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (23.450 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Guardians arbeiten inzwischen als bezahlte Söldner und streiten sich häufiger, als sie sich helfen. Nachdem Rocket eine Kundin bestiehlt, geraten sie auf der Flucht an einen Mann, der sich als Peter Quills Vater vorstellt: Ego, ein Wesen von planetarer Größe, das nach Jahrtausenden endlich seinen Sohn gefunden hat.
Der Film teilt die Gruppe auf und lässt jede Figur ihre eigene Version derselben Frage verhandeln — was eine Familie ausmacht, wenn die biologische nichts taugt. Die eigentliche Antwort trägt nicht Ego, sondern Yondu, der Quill als Kind entführt und großgezogen hat und dessen Rolle sich rückwirkend vollständig verschiebt.
Entstehungsgeschichte
James Gunn schrieb das Drehbuch allein und setzte gegenüber Marvel durch, den Film nicht auf kommende Produktionen auszurichten — Bezüge zum übrigen Filmuniversum fehlen fast vollständig. Er entschied sich außerdem gegen die naheliegende Steigerung: Statt einer größeren Bedrohung erzählt der zweite Teil eine kleinere, familiäre Geschichte, und der finale Konflikt ist ein Vater-Sohn-Streit.
Kurt Russell wurde als Ego besetzt, Sylvester Stallone kam in einer kleinen Rolle dazu. Für die Rückblende zu Beginn wurde Russell digital um mehrere Jahrzehnte verjüngt — eines der frühen Beispiele, in denen dieses Verfahren über eine kurze Einstellung hinaus trägt.
Hinter den Kulissen
Wie beim ersten Teil stand die Musik vor dem Dreh fest: Gunn stellte den "Awesome Mix Vol. 2" beim Schreiben zusammen und ließ die Stücke am Set abspielen, sodass Choreografie und Schnitt darauf hin entstanden. Die Eröffnungssequenz zeigt den kompletten Kampf gegen ein Monster unscharf im Hintergrund, während im Vordergrund Baby Groot zu "Mr. Blue Sky" tanzt — die Aufnahme wurde zuerst als Tanz choreografiert, der Kampf danach ergänzt.
Für Baby Groot diente Gunn selbst als Bewegungsreferenz. Sean Gunn spielte erneut Rocket am Set für Blickachsen und Timing, bevor die Figur digital ersetzt wurde. Die Farbgestaltung ist deutlich kräftiger als im Vorgänger, mit Anleihen bei Science-Fiction-Illustrationen der 1970er.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 864 Millionen Dollar ein und wurde für den Oscar in der Kategorie visuelle Effekte nominiert. Die Aufnahme war positiv, aber uneinheitlicher als beim ersten Teil — häufigster Einwand war, dass der Mittelteil die Gruppe zu lange getrennt hält.
2018 entließ Disney James Gunn wegen alter, provozierender Beiträge in sozialen Netzwerken. Das Ensemble stellte sich geschlossen und öffentlich hinter ihn; das Studio revidierte die Entscheidung im folgenden Jahr, und Gunn drehte den dritten Teil. Der Vorgang gilt als seltener Fall, in dem eine Studioentscheidung dieser Art durch Widerspruch aus der eigenen Produktion zurückgenommen wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Pratt als Peter Quill / Star-Lord
- Zoe Saldaña als Gamora
- Dave Bautista als Drax
- Vin Diesel als Baby Groot (voice)
- Bradley Cooper als Rocket (voice)
- Kurt Russell als Ego
- Michael Rooker als Yondu
- Karen Gillan als Nebula
- Pom Klementieff als Mantis
- Sylvester Stallone als Stakar Ogord
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Verfügbarkeit
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