The Suicide Squad (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Gunn |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie, Abenteuer |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-07-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 185.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 168.717.425 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (9.910 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Amanda Waller schickt zwei Einheiten auf die südamerikanische Insel Corto Maltese, auf der gerade ein Putsch stattgefunden hat. Ziel ist eine Anlage aus der NS-Zeit namens Jotunheim, in der ein Projekt namens Starfish läuft.
Die erste Einheit wird binnen Minuten vollständig aufgerieben — sie war als Ablenkung eingeplant. Die zweite, angeführt von Bloodsport, erreicht die Anlage und findet dort heraus, dass die USA das Projekt jahrzehntelang finanziert haben. Der Gegner ist ein riesiger außerirdischer Seestern namens Starro. Der Film tötet dabei einen erheblichen Teil seiner Besetzung, teilweise nach wenigen Minuten Leinwandzeit.
Entstehungsgeschichte
Disney entließ James Gunn im Juli 2018 als Regisseur von "Guardians of the Galaxy Vol. 3", nachdem konservative Kommentatoren alte, provozierende Beiträge von ihm verbreitet hatten. Warner Bros. meldete sich unmittelbar und bot ihm unter anderem einen Superman-Film an; Gunn entschied sich für Suicide Squad, das er nach eigener Aussage schon lange verfilmen wollte.
Er bekam ungewöhnliche Freiheiten: Er wählte die Figuren selbst — überwiegend unbekannte wie King Shark, Polka-Dot Man und eine weibliche Ratcatcher — und durfte jede davon töten, einschließlich etablierter. Starro wählte er, weil er die Figur zugleich lächerlich und beängstigend fand und annahm, dass sonst niemand sie ernsthaft verfilmen würde. Warner wollte zunächst eine niedrigere Altersfreigabe; Gunn machte die hohe zur Bedingung.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von September 2019 bis Februar 2020, überwiegend in den Pinewood-Studios in Atlanta, dazu in Colón in Panama und in Porto. Gunn hat erklärt, es seien die größten Kulissen gewesen, die Warner je gebaut habe — darunter ein Strandset von der Größe mehrerer Fußballfelder mit echtem Wellengang und Palmenwald.
Die Produktion setzte konsequent auf praktische Effekte und Masken statt auf digitale Figuren; King Shark ist die auffälligste Ausnahme. Sylvester Stallone sprach ihn.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 169 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von etwa 185 Millionen, und war damit ein finanzieller Misserfolg. Als Gründe gelten die Pandemie, die zeitgleiche Streamingauswertung und der Ruf des Vorgängerfilms von 2016.
Die Kritiken waren dagegen sehr gut, und im Streaming wurde er zum meistabgerufenen Film der Warner-DC-Reihe. Der Erfolg führte zur Serie "Peacemaker" und zu weiteren Ablegern — und letztlich dazu, dass Gunn 2022 die kreative Leitung des gesamten DC-Filmbereichs übernahm. Marvel stellte ihn 2019 wieder ein; er drehte den dritten Guardians-Film und wechselte danach vollständig zur Konkurrenz.
Bilder








Besetzung & Stab
- Margot Robbie als Harley Quinn
- Idris Elba als Bloodsport
- John Cena als Peacemaker
- Joel Kinnaman als Colonel Rick Flag
- Sylvester Stallone als King Shark (voice)
- Viola Davis als Amanda Waller
- David Dastmalchian als Polka-Dot Man
- Daniela Melchior als Ratcatcher 2
- Michael Rooker als Savant
- Jai Courtney als Captain Boomerang
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Verfügbarkeit
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