Sugarland Express (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-03-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (486 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lou-Jean und Clovis Poplin sind verheiratet und Kleinkriminelle, und der Staat Texas hat ihnen ihr Baby weggenommen. Für Lou-Jean ist klar, dass sie alles tun wird, um den Jungen zurückzuholen. Zuerst holt sie Clovis aus dem Gefängnis, dann entführen die beiden ihren Sohn aus der Pflegefamilie. Auf der Flucht nehmen sie einen Streifenpolizisten als Geisel.
Was folgt, ist eine Verfolgungsjagd quer durch Texas. Eine riesige Polizeikette setzt sich in Bewegung, doch je länger die Fahrt dauert, desto mehr wandelt sich das Bild: Das Paar wird für viele Menschen zu Volkshelden wider Willen, und selbst zu ihrem gefangenen Polizisten bauen die beiden eine Beziehung auf, die mit einer Geiselnahme wenig zu tun hat.
Entstehungsgeschichte
Steven Spielberg inszenierte den Film, der 1974 erschien und im Original „The Sugarland Express“ heißt. Goldie Hawn steht an der Spitze der Besetzung, an ihrer Seite William Atherton, Ben Johnson und Michael Sacks. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren, was angesichts der Geiselnahme auf eine Erzählung schließen lässt, die mehr auf Bewegung als auf Härte setzt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Krimi und Drama und beruht auf einer wahren Begebenheit. Die Anlage folgt einem Muster, das der Roadmovie-Form nahesteht: zwei Menschen, ein Auto, eine Verfolgung und ein Ziel, das am Ende der Straße liegt. Der Reiz entsteht aus der Verschiebung der Sympathien. Die Täter sind Eltern, die ihr Kind wollen, die Geisel wird zum Vertrauten, und die Öffentlichkeit stellt sich auf die Seite derer, die eigentlich verfolgt werden. Der Krimi liefert das Gerüst, das Drama füllt es mit Menschen, deren Entscheidungen verständlich sind, auch wenn sie falsch sind.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 liegt die Bewertung im soliden Mittelfeld, gestützt auf einige hundert Stimmen. 52 Jahre trennen das Erscheinungsjahr 1974 von heute, und dass der Film nach dieser Zeit weiterhin bewertet wird, zeigt eine Sichtbarkeit, die nicht selbstverständlich ist. Im Genre der Verfolgungsgeschichten mit realem Hintergrund steht er für die Variante, in der die Flucht weniger Spannung als Tragik erzeugt, weil der Ausgang für alle Beteiligten von Anfang an schwer zu gewinnen ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Goldie Hawn als Lou Jean Poplin
- William Atherton als Clovis Poplin
- Ben Johnson als Captain Tanner
- Michael Sacks als Slide
- Gregory Walcott als Mashburn
- Steve Kanaly als Jessup
- Louise Latham als Mrs. Looby
- Harrison Zanuck als Baby Langston
- A.L. Camp als Mr. Nocker
- Jessie Lee Fulton als Mrs. Nocker
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Verfügbarkeit
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