Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-05-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 48.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 474.171.806 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (11.356 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1938 wird Indiana Jones' Vater Henry entführt — er hat sein Leben lang nach dem Heiligen Gral geforscht und stand offenbar kurz vor dem Ziel. Sein Tagebuch, das er kurz zuvor nach New York geschickt hat, ist der Schlüssel, und die Deutschen brauchen es.
Die Suche führt Vater und Sohn von Venedig über eine Burg in Österreich bis nach Alexandretta. Der Film ist der einzige der Reihe, der eine Erklärung für die Figur liefert: Eine Rückblende zeigt den Sechzehnjährigen, der Hut, Peitsche und Kinnnarbe an einem einzigen Tag erwirbt — und einen Vater, der nicht aufblickt, wenn sein Sohn ins Zimmer kommt.
Entstehungsgeschichte
Nach dem düsteren zweiten Teil, der wegen seiner Gewaltdarstellung erheblich in der Kritik stand, wollte Steven Spielberg bewusst zum leichteren Ton des ersten zurückkehren. Mehrere Handlungsentwürfe wurden verworfen, darunter einer über ein Spukschloss.
Die Vater-Sohn-Konstellation war George Lucas' Idee. Sean Connery wurde besetzt, obwohl er nur zwölf Jahre älter ist als Harrison Ford — Spielberg begründete das mit dem James-Bond-Bezug: Der Vater von Indiana Jones müsse jemand sein, dem man abnimmt, dass er die Vorlage für die Figur ist. Connery arbeitete am Drehbuch mit und schlug mehrere Szenen selbst vor.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in Spanien, Italien, Jordanien und England. Die Schatzkammer im Fels ist die Felsenfassade von Petra in Jordanien; das Innere entstand als Studiobau.
Für die Panzerverfolgung baute die Produktion ein fahrfähiges Fahrzeug auf einem Baggerfahrgestell. Die Rattenszene in den Katakomben Venedigs verwendete etwa 2.000 eigens gezüchtete Tiere, damit keine Krankheitserreger ins Team gelangten. Für die Rückblende wurde River Phoenix besetzt, den Ford selbst vorgeschlagen hatte — beide hatten kurz zuvor gemeinsam gedreht.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 474 Millionen Dollar ein und war damit der erfolgreichste des Jahres 1989. Er gewann einen Oscar für den besten Tonschnitt.
Er gilt neben dem ersten Teil als der beste der Reihe, überwiegend wegen der Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren, die dem Abenteuerfilm eine zweite Ebene gibt. Spielberg und Lucas hatten ihn als Abschluss geplant; die Reihe wurde erst neunzehn Jahre später fortgesetzt. Die Konstruktion — ein Abenteuerfilm, dessen eigentlicher Konflikt zwischen Vater und Sohn liegt — hat zahlreiche spätere Fortsetzungen von Filmreihen geprägt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Harrison Ford als Indiana Jones
- Sean Connery als Professor Henry Jones
- Denholm Elliott als Marcus Brody
- Alison Doody als Elsa
- John Rhys-Davies als Sallah
- Julian Glover als Walter Donovan
- River Phoenix als Young Indy
- Michael Byrne als Vogel
- Kevork Malikyan als Kazım
- Robert Eddison als Grail Knight
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Verfügbarkeit
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