Gregory Walcott
Werdegang
Gregory Walcott, eigentlich Bernard Wasdon Mattox, wurde am 13. Januar 1928 in Wendell, North Carolina, geboren und starb am 20. März 2015 in Los Angeles. Er diente gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in der US-Armee und gelangte per Anhalter nach Hollywood, wo er zunächst in halbprofessionellen Ensembles auftrat. Sein Filmdebüt gab er 1952 in „Die Feuerspringer von Montana". In den folgenden Jahren wurde er häufig auf militärische Rollen in Kriegsfilmen und Western festgelegt, etwa als Drill-Instrukteur in „Battle Cry" (1955). Daneben war er in zahlreichen Fernsehserien wie „Bonanza", „Maverick" oder „Wagon Train" zu Gast und übernahm 1961/1962 eine Hauptrolle in der Detektivserie „Polizeirevier 87". Bekannt blieb er vor allem durch seine Hauptrolle in Ed Woods „Plan 9 aus dem Weltall", spielte aber auch in ernsteren Produktionen wie „Sugarland Express" und „Norma Rae – Eine Frau steht ihren Mann". Seine letzte Rolle hatte er 1994 in Tim Burtons „Ed Wood".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Spielfilme mit Gregory Walcott vertreten, beide aus dem Jahr 1972: „Verflucht, verdammt und Halleluja" und „Die Professionals". Die beiden Titel decken mit Western, Action, Krimi, Drama und Komödie ein breites Genrespektrum ab, was auf eine vielseitige Einsetzbarkeit des Schauspielers in dieser Schaffensphase hindeutet. Serien sind bei uns nicht vertreten, obwohl er laut seiner Biografie auch dort häufig auftrat.
Einordnung
Die beiden Titel liegen 44 Jahre nach seiner Geburt und markieren im Katalog zugleich den frühesten wie den spätesten Eintrag, da beide aus demselben Jahr stammen. Unsere Bewertungen fallen mit 6,6 und 6,5 von 10 nahe beieinander aus und ergeben einen Durchschnitt von 6,5 von 10 – ein solides, aber kein herausragendes Ergebnis für die bei uns erfassten Arbeiten.