Sommersby (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jon Amiel |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Mystery, Liebesfilm |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-02-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 140.081.992 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (436 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vine Hill in Tennessee, im Jahr 1867: Zwei Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs kehrt ein Veteran der Südstaatenarmee in seine Heimat zurück. Alle erkennen in ihm Jack Sommersby, den Grundbesitzer, auch seine Frau. Doch der Heimkehrer wirkt wie verwandelt. Er bringt die wirtschaftliche Lage der Gemeinde wieder in Schwung, begegnet den Schwarzen freundlich und liebt seine Frau.
Gerade diese Veränderung weckt Zweifel. Im Ort kommt der Verdacht auf, der Mann könnte ein Betrüger sein, der sich nur als Sommersby ausgibt. Dann taucht ein Mord auf, der Jahre zurückliegt, und die Frage nach seiner Identität landet vor Gericht. Dort entsteht eine paradoxe Lage: Ist er tatsächlich Jack Sommersby, ist er schuldig. Ist er ein Hochstapler, ist er unschuldig. Wie das Verfahren ausgeht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Jon Amiel führte bei diesem Spielfilm aus dem Jahr 1993 Regie. Zur Besetzung gehören Jodie Foster und Richard Gere, außerdem Bill Pullman und James Earl Jones. Ab 12 Jahren freigegeben, ist das Drama einem jugendlichen Publikum zugänglich.
Dem Stoff liegt eine wahre Begebenheit zugrunde.
Hinter den Kulissen
Vier Genres treffen zusammen: Drama, Thriller, Mystery und Liebesfilm. Das Mystery-Element liegt in der ungeklärten Identität, der Thriller im drohenden Urteil, das Drama in der Gemeinde, die sich neu ordnen muss. Der Liebesfilm schließlich hängt an der Frage, was eine Ehe trägt, wenn unklar ist, wer der Mann an der Seite eigentlich ist.
Besonders reizvoll ist der juristische Widerspruch, auf den die Handlung zuläuft. Die Wahrheit über die Identität entlastet und belastet zugleich, je nachdem, wie sie ausfällt. Damit verschiebt sich die Spannung von der Frage nach dem Täter hin zur Frage, welche Wahrheit die Figuren überhaupt wollen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 Punkten, vergeben von einigen hundert Stimmen, liegt der Film im soliden oberen Mittelfeld.
Seit dem Erscheinen sind 33 Jahre vergangen. Unter den Historiendramen fällt er dadurch auf, dass er Liebesgeschichte und Gerichtsdrama verbindet und die Zeit nach dem Bürgerkrieg als Hintergrund für eine Frage nach Identität und Zugehörigkeit nutzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jodie Foster als Laurel Sommersby
- Richard Gere als John Robert Sommersby / Horace Townsend
- Bill Pullman als Orin Meecham
- James Earl Jones als Judge Barry Conrad Issacs
- Lanny Flaherty als Buck
- William Windom als Reverend Powell
- Wendell Wellman als Travis
- Brett Kelley als Little Rob
- Clarice Taylor als Esther
- Frankie Faison als Joseph
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Verfügbarkeit
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