Copykill (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jon Amiel |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-10-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 32.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.348 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Kriminalpsychologin Helen Hudson wird Opfer eines brutalen Mordanschlags. Sie überlebt, doch danach ist sie nicht mehr in der Lage, die vier Wände ihres Luxusapartments zu verlassen. Der Computer wird zu ihrer einzigen Verbindung mit der Außenwelt, ein Zustand, der als Sicherheit beginnt und als Gefängnis endet. 13 Monate später geht ein Massenmörder um, der seine Taten nach dem Vorbild bekannter Täter wie Jeffrey Dahmer oder Ted Bundy ausrichtet. Helen entschließt sich, gemeinsam mit der Kommissarin M.J. Monahan gegen ihn vorzugehen. Damit muss sie sich beruflich mit genau jener Art von Täter befassen, die sie privat aus ihrer Wohnung nicht mehr herauslässt.
Entstehungsgeschichte
Jon Amiel führte bei diesem 1995 erschienenen Film Regie. Sigourney Weaver und Holly Hunter stehen im Zentrum, dazu kommen Dermot Mulroney und William McNamara. Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Thriller, Krimi und Mystery beschreiben zusammen ein Werk, das Ermittlungsarbeit und Bedrohung eng verzahnt. Die Anlage stellt zwei Frauen an die Spitze, eine Wissenschaftlerin und eine Ermittlerin, und teilt die Arbeit damit in Deutung und Zugriff. Bemerkenswert ist die räumliche Konstruktion: Eine Figur, die ihre Wohnung nicht verlassen kann, ermittelt über den Bildschirm, während die Taten draußen stattfinden. Diese Trennung erzeugt Spannung ohne Verfolgungsjagd, denn die Gefahr muss zur eingeschlossenen Person kommen, nicht umgekehrt. Dass der Täter fremde Muster nachahmt, verschiebt zudem die klassische Ermittlerfrage vom Wer zum Wonach.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung beträgt 6,5 von 10, gebildet aus über tausend Stimmen, was den Film im oberen Mittelfeld verortet. 31 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht er für jene Phase des Thrillers, in der Täterprofile und psychologische Deutung zum Kern der Ermittlung wurden und die technische Vernetzung erstmals als Handlungsmittel auftaucht. Die Verbindung aus Kriminalpsychologie und Polizeiarbeit, wie sie hier zwei Frauen übernehmen, war zum Erscheinungsjahr eine deutlich seltenere Aufteilung als heute. Dass beide Rollen mit Sigourney Weaver und Holly Hunter besetzt sind, unterstreicht das Gewicht dieser Konstruktion.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sigourney Weaver als Helen Hudson
- Holly Hunter als M.J. Monahan
- Dermot Mulroney als Ruben Goetz
- William McNamara als Peter Foley
- Harry Connick Jr. als Daryll Lee Cullum
- J.E. Freeman als Lt. Quinn
- Will Patton als Nicoletti
- John Rothman als Andy
- Shannon O'Hurley als Susan Schiffer
- Bob Greene als Pachulski
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Verfügbarkeit
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