Richard Gere
Werdegang
Richard Gere wurde im August 1949 als Sohn einer Farmerfamilie in Philadelphia geboren, mit drei Schwestern und einem Bruder. Ursprünglich galt seine Leidenschaft der Musik, er spielte Klavier, Gitarre, Trompete und Banjo. 1967 erhielt er ein Sportstipendium für ein Philosophiestudium an der University of Massachusetts in Amherst, wo er ersten Schauspielunterricht nahm und das Studium nach zwei Jahren abbrach, um sich der Schauspielerei zu widmen. Über Theaterengagements in Provincetown und Seattle kam er nach New York, spielte am Broadway und trat 1973 in London im Musical „Grease" auf. 1975 gab er mit „Der einsame Job" sein Kinodebüt. Aufmerksamkeit erlangte er 1977 mit „Auf der Suche nach Mr. Goodbar" und 1979 mit „Yanks". Der internationale Durchbruch gelang 1980 mit „Ein Mann für gewisse Stunden". Nach einer schwächeren zweiten Hälfte der 1980er-Jahre folgte Anfang der 1990er mit „Internal Affairs" und „Pretty Woman" ein zweiter Karrierehöhepunkt. In den 1990ern etablierte er sich zusätzlich als Charakterdarsteller, unter anderem in „Sommersby", „Zwielicht" und „Die Braut, die sich nicht traut". Gere ist bekennender Buddhist und engagiert sich politisch für die Autonomie Tibets.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 24 Titel von Richard Gere als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie umfassen den Zeitraum von 1978 bis 2024, also 46 Jahre, beginnend 29 Jahre nach seiner Geburt und bis in ein Alter von 75 Jahren reichend. Die Genres sind breit gestreut: Drama, Krimi, Thriller, Liebesfilm, Komödie, Action, Abenteuer, Mystery, Musik und Familie, wobei dramatische und kriminalistische Stoffe deutlich überwiegen.
Einordnung
Die Bewertungen der 24 Titel liegen zwischen 5,1 und 8,0, im Schnitt bei 6,5. Die höchste Bewertung erhält „Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft" mit 8,0, während mehrere Titel im Bereich um 5,5 bis 5,9 liegen, etwa „Gnadenlos" oder „Oh, Canada". Insgesamt zeigt sich ein solides, aber schwankendes Bild über eine lange Karriere hinweg, ohne einheitliche Tendenz nach oben oder unten zwischen frühen und späten Titeln im Katalog.
Filmografie