Agent Null Null Nix (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jon Amiel |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Action |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-11-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.801.755 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (604 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Amerikaner Wallace Ritchie besucht seinen Bruder James, einen erfolgreichen Banker, in London. Weil James keine Zeit für den Gast hat, schiebt er ihm eine Karte für das Theaterspiel „Theatre of Life“ zu, bei dem der Zuschauer in das Geschehen einbezogen wird. Was Wallace erwartet, ist allerdings weitaus realer, als er sich hätte vorstellen können: Statt in eine Inszenierung gerät er mitten in ein echtes Spionage-Komplott wie aus Zeiten des Kalten Krieges. Fest davon überzeugt, weiterhin Teil des Theaters zu sein, schlüpft er in die Rolle des Auftragskillers und meistert jede Situation mit mehr Glück als Verstand. Leidlich amüsiert befolgt er die Anweisungen seiner Kontaktpersonen, während ihm echte Kugeln um die Ohren fliegen — bis die hübsche Lori sein nächstes Opfer werden soll.
Entstehungsgeschichte
Jon Amiel inszenierte die 1997 herausgekommene Komödie. Bill Murray trägt die Hauptrolle, an seiner Seite stehen Peter Gallagher, Joanne Whalley und Alfred Molina. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie, Krimi und Action sind hier über ein einziges Missverständnis miteinander verbunden, das die ganze Anlage trägt: Die Hauptfigur hält für gespielt, was tatsächlich geschieht. Daraus ergibt sich eine Erzählform, in der das Publikum durchgehend mehr weiß als der Held, und in der jede ernste Bedrohung zugleich als Pointe funktioniert. Das Konstruktionsprinzip verlangt Disziplin, weil die Ahnungslosigkeit lange durchgehalten werden muss, ohne unglaubwürdig zu werden. Der Kalte Krieg als Bezugsrahmen liefert dazu das nötige Vokabular aus Kontaktpersonen, Codes und Aufträgen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 liegt der Film im mittleren Bereich, gestützt auf eine Stimmenbasis im mittleren dreistelligen Umfang. 29 Jahre nach dem Erscheinen vertritt er jene Spielart der Agentenkomödie, die nicht das Genre parodiert, sondern eine Figur hineinsetzt, die es gar nicht als Genre erkennt — ein Zugriff, der sich vom breiteren Feld der Spionagefilme deutlich abhebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bill Murray als Wallace Ritchie
- Peter Gallagher als James Ritchie
- Joanne Whalley als Lori
- Alfred Molina als Boris
- Richard Wilson als Daggenhurst
- John Standing als Embleton
- Simon Chandler als Hawkins
- Geraldine James als Ludmilla Kropotkin
- Anna Chancellor als Barbara Ritchie
- Nicholas Woodeson als Sergei
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Verfügbarkeit
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