Prometheus - Dunkle Zeichen (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ridley Scott |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Mystery, Horror |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-05-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 130.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 403.354.469 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (13.638 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2089 finden Archäologen auf einer schottischen Insel eine Höhlenmalerei, deren Sternkonstellation sich in Funden mehrerer, voneinander getrennter alter Kulturen wiederholt. Elizabeth Shaw deutet das als Einladung. Ein Konzern finanziert eine Expedition zu dem bezeichneten Mond.
Dort finden sie eine unterirdische Anlage, tote Riesen und Behälter mit einer schwarzen Substanz. Der Film stellt die Frage nach der Herkunft der Menschheit und beantwortet sie mit einer Feststellung, die keine Erleichterung bringt: Die Schöpfer waren offenbar auf dem Weg, ihr Werk wieder auszulöschen. Der Androide David verfolgt dabei eigene Interessen, die niemand an Bord in Betracht zieht.
Entstehungsgeschichte
Ridley Scott kehrte nach über dreißig Jahren zur "Alien"-Welt zurück. Ursprünglich war ein unmittelbares Prequel geplant; Jon Spaihts schrieb eine entsprechende Fassung, die Damon Lindelof anschließend erheblich umbaute — der Bezug zu "Alien" wurde zurückgenommen, die philosophische Ebene ausgebaut.
Das Ergebnis war ein Film, der als eigenständige Erzählung im selben Universum vermarktet wurde, ohne den Namen im Titel zu tragen. Diese Zwischenstellung prägte auch die Aufnahme: Ein Teil des Publikums erwartete einen Alien-Film und bekam eine Schöpfungsfrage.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in Island, wo der Vulkan Hekla und der Wasserfall Dettifoss die Eröffnungssequenz lieferten, sowie in den Pinewood Studios. Scott ließ die Raumschiffinnenräume vollständig bauen, mit funktionsfähigen Anzeigen, damit die Darsteller nicht auf leere Flächen reagieren müssen.
Michael Fassbender bereitete den Androiden David über Peter O'Tooles Darstellung in "Lawrence von Arabien" vor, die die Figur im Film selbst betrachtet und deren Frisur sie übernimmt. Die Selbstoperation, in der Noomi Rapace sich in einer automatischen Chirurgiekapsel aufschneiden lässt, wurde weitgehend praktisch mit einer gebauten Maschine umgesetzt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 403 Millionen Dollar ein und war für den Oscar in der Kategorie visuelle Effekte nominiert.
Die Aufnahme war ungewöhnlich zwiespältig und ist es geblieben: Gelobt werden Bilder, Ausstattung und Fassbenders Darstellung, kritisiert werden Figuren, die sich unerklärlich verhalten, und Fragen, die der Film aufwirft und nicht beantwortet. Die Fortsetzung "Alien: Covenant" von 2017 wandte sich wieder stärker dem Horror zu und beendete die philosophische Linie weitgehend. Als eigenständiger Science-Fiction-Film hat "Prometheus" seither eine treue Anhängerschaft gewonnen, die ihn gegen seine eigene Reihe verteidigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Noomi Rapace als Elizabeth Shaw
- Michael Fassbender als David
- Charlize Theron als Meredith Vickers
- Idris Elba als Janek
- Guy Pearce als Peter Weyland
- Logan Marshall-Green als Charlie Holloway
- Sean Harris als Fifield
- Rafe Spall als Millburn
- Emun Elliott als Chance
- Benedict Wong als Ravel
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Verfügbarkeit
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