Der Marsianer - Rettet Mark Watney (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ridley Scott |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama, Abenteuer |
| Laufzeit | 144 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-09-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 108.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 631.058.917 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (21.827 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bei einem Sandsturm auf dem Mars bricht eine Mission ab. Der Botaniker Mark Watney wird von einer Antenne getroffen, gilt als tot und bleibt zurück, als die Crew startet. Er wacht auf, kehrt zur Station zurück und rechnet nach: Nahrung für etwa dreihundert Tage, die nächste geplante Mission in vier Jahren, keine Möglichkeit zu funken.
Von dort erzählt der Film konsequent Problemlösung. Watney züchtet Kartoffeln in Marsboden, düngt mit den Fäkalien der Crew, gewinnt Wasser aus Raketentreibstoff und stellt über eine ausgegrabene Sonde von 1997 den Kontakt zur Erde her. Der Ton bleibt dabei trocken und komisch — der Film behandelt Überleben als Ingenieursaufgabe, nicht als Drama.
Entstehungsgeschichte
Andy Weir veröffentlichte den Roman zunächst kapitelweise kostenlos auf seiner Website und legte großen Wert darauf, dass die Berechnungen stimmen; Leser aus naturwissenschaftlichen Berufen korrigierten ihn dabei fortlaufend. Nach einer Eigenveröffentlichung als E-Book erschien das Buch regulär und wurde zum Bestseller.
Drew Goddard schrieb das Drehbuch und wollte ursprünglich selbst Regie führen. Ridley Scott übernahm, was Goddard eigenen Aussagen zufolge als glücklichere Lösung ansah. Die NASA unterstützte die Produktion umfassend mit Beratung und Bildmaterial — sie sah in dem Film eine Gelegenheit, öffentliche Aufmerksamkeit für bemannte Marsmissionen zu erzeugen.
Hinter den Kulissen
Die Marsoberfläche entstand größtenteils in Wadi Rum in Jordanien, ergänzt um digitale Bearbeitung für Farbe und Himmel. Die Innenräume der Station wurden in Budapest gebaut, in einem der größten Studios Europas; die Habitatkulisse war begehbar und funktionsfähig genug, um lange Einstellungen ohne Schnitt zu erlauben.
Für die Kartoffelzucht ließ die Produktion echte Pflanzen über Wochen wachsen, damit die Stadien im Film der realen Entwicklung entsprechen. Matt Damon verlor für die späteren Szenen sichtbar Gewicht; besonders ausgezehrte Aufnahmen wurden mit einem Double und digitaler Nachbearbeitung gelöst.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 630 Millionen Dollar ein und war für sieben Oscars nominiert, darunter bester Film und bester Hauptdarsteller, gewann aber keinen. Bei den Golden Globes lief er in der Kategorie Komödie, was für Diskussionen sorgte.
Wissenschaftlich gilt er als einer der genauesten Science-Fiction-Filme des Kinos — abgesehen vom Sandsturm der Eröffnung, der in der dünnen Marsatmosphäre physikalisch unmöglich wäre; Weir hat diese Ungenauigkeit selbst als bewusste Ausnahme benannt. Innerhalb von Ridley Scotts Werk steht er als optimistisches Gegenstück zu "Alien" und "Blade Runner": ein Film über Weltraum, in dem Kompetenz und Zusammenarbeit tatsächlich funktionieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Matt Damon als Mark Watney
- Jessica Chastain als Melissa Lewis
- Kristen Wiig als Annie Montrose
- Jeff Daniels als Theodore "Teddy" Sanders
- Michael Peña als Rick Martinez
- Sean Bean als Mitch Henderson
- Kate Mara als Beth Johanssen
- Sebastian Stan als Chris Beck
- Aksel Hennie als Alex Vogel
- Chiwetel Ejiofor als Vincent Kapoor
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