Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ridley Scott |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-05-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 104.931.801 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (16.853 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Frachter Nostromo kehrt mit sieben Besatzungsmitgliedern im Kälteschlaf zur Erde zurück. Der Bordcomputer weckt sie vorzeitig, weil ein Signal von einem unbekannten Planeten empfangen wurde und der Arbeitsvertrag die Prüfung solcher Signale vorschreibt. Auf der Oberfläche finden sie ein havariertes Schiff, darin einen versteinerten Piloten und eine Kammer voller Eier.
Was von dort mit an Bord kommt, wächst schnell und tötet die Besatzung nacheinander. Der Film ist im Kern ein Kammerspiel: sieben Leute in einem engen, verrosteten Raumschiff, die keine Waffen haben, die einander nicht besonders mögen und deren Arbeitgeber andere Prioritäten hat als ihr Überleben.
Entstehungsgeschichte
Dan O'Bannon und Ronald Shusett schrieben das Drehbuch unter dem Arbeitstitel "Star Beast". Der Erfolg von "Krieg der Sterne" 1977 machte Science-Fiction plötzlich finanzierbar, und 20th Century Fox nahm das Projekt an.
Ridley Scott hatte zuvor nur einen Spielfilm gedreht. Entscheidend war eine Entdeckung O'Bannons: das Bild "Necronom IV" des Schweizer Künstlers H. R. Giger. Scott setzte gegen Widerstände durch, dass Giger die Kreatur, das fremde Raumschiff und den Piloten gestaltete — die Verbindung von organischen und mechanischen Formen war für einen Studiofilm völlig ungewohnt. Ripley war im Drehbuch geschlechtsneutral angelegt; die Besetzung mit Sigourney Weaver fiel spät.
Hinter den Kulissen
Die Szene, in der die Kreatur aus dem Brustkorb bricht, wurde nur einmal gedreht. Die Darstellerinnen und Darsteller wussten, dass etwas passieren würde, kannten aber weder Ausmaß noch Menge des eingesetzten Kunstbluts. Veronica Cartwrights Reaktion ist echt — sie wurde von einem Blutstrahl getroffen und fiel rückwärts um.
Die Kreatur spielte Bolaji Badejo, ein über zwei Meter großer nigerianischer Grafikdesignstudent, den die Produktion in einem Londoner Pub ansprach. Er nahm Unterricht in Bewegung und Tai-Chi, damit die Figur nicht wie ein Mensch im Kostüm wirkt. Scott zeigte das Wesen bewusst fast nie vollständig — teils aus dramaturgischen Gründen, teils weil das Kostüm in Totalen die Illusion verloren hätte.
Einordnung & Wirkung
"Alien" gewann den Oscar für die besten visuellen Effekte und spielte weltweit über 100 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von rund 11 Millionen.
Er begründete eine Reihe, die über vier Jahrzehnte läuft, und veränderte zwei Genres zugleich: Science-Fiction bekam mit dem verschmutzten, industriellen Raumschiff eine neue Ästhetik, und der Horrorfilm eine Ikonografie, die bis heute wirkt. Ripley gilt als eine der ersten weiblichen Hauptfiguren des Actionkinos, die ohne romantische Nebenhandlung auskommt. Gigers Entwürfe prägten die Darstellung außerirdischen Lebens dauerhaft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Skerritt als Dallas
- Sigourney Weaver als Ripley
- Veronica Cartwright als Lambert
- Harry Dean Stanton als Brett
- John Hurt als Kane
- Ian Holm als Ash
- Yaphet Kotto als Parker
- Bolaji Badejo als Alien
- Helen Horton als Mother (voice)
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Verfügbarkeit
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