Das Imperium schlägt zurück (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Irvin Kershner |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-05-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 18.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 538.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,4 (18.861 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach der Zerstörung des Todessterns ist die Rebellion auf der Flucht. Das Imperium spürt ihre Basis auf dem Eisplaneten Hoth auf und zwingt sie zum Rückzug. Luke Skywalker trennt sich von den anderen und reist zum Sumpfplaneten Dagobah, wo ein Jedi-Meister namens Yoda ihn ausbilden soll.
Han Solo, Leia und Chewbacca fliehen unterdessen mit einem defekten Hyperantrieb und suchen Zuflucht in einer Wolkenstadt bei Solos altem Bekannten Lando Calrissian — wo Darth Vader bereits wartet. Der Film endet, ohne dass die Rebellion etwas gewonnen hätte: Han ist gefangen, Luke hat eine Hand verloren und eine Auskunft über seinen Vater erhalten, die alles verschiebt.
Entstehungsgeschichte
George Lucas finanzierte die Fortsetzung weitgehend aus eigenen Mitteln, um die Kontrolle zu behalten, und gab die Regie ab. Irvin Kershner, sein früherer Lehrer an der Filmhochschule, übernahm — Lucas begründete die Wahl damit, dass Kershner kein typischer Actionregisseur sei und sich stärker für die Figuren interessiere.
Das Drehbuch begann bei Leigh Brackett, einer erfahrenen Autorin des klassischen Hollywood, die kurz nach Abgabe des ersten Entwurfs starb. Lawrence Kasdan übernahm und schrieb es weitgehend neu. Die Enthüllung über Lukes Vater stand nicht im verteilten Drehbuch; sie wurde am Set nur wenigen mitgeteilt, David Prowse sprach im Kostüm einen anderen Text, und Mark Hamill erfuhr sie erst kurz vor der Aufnahme.
Hinter den Kulissen
Die Hoth-Szenen entstanden in Norwegen bei Finse, wo ein außergewöhnlich strenger Wintereinbruch das Team teilweise im Hotel festsetzte — einzelne Aufnahmen wurden direkt vor der Hoteltür gedreht. Für die AT-AT-Läufer setzte Industrial Light & Magic Stop-Motion-Animation mit Modellen ein.
Yoda war eine Puppe, geführt und gesprochen von Frank Oz. Innerhalb der Produktion galt die Figur lange als Risiko: Ein Muppet als weiser Meister in einem ernsten Film konnte leicht scheitern. Kershner drehte Yodas Szenen deshalb mit besonderer Sorgfalt und ließ Hamill über Wochen mit der Puppe spielen, damit die Beziehung trägt.
Einordnung & Wirkung
Der Film war kommerziell außerordentlich erfolgreich und gewann den Oscar für den besten Ton sowie einen Sonderpreis für die visuellen Effekte. Die zeitgenössische Kritik war allerdings gemischt — der offene, düstere Schluss irritierte viele Rezensenten.
Seine Neubewertung setzte in den 1980ern ein; heute gilt er weithin als der beste Film der Reihe. Er etablierte zudem ein Erzählmuster, das seither ungezählte Male kopiert wurde: der Mittelteil einer Trilogie, der dunkler endet als er begann und die Auflösung dem dritten Teil überlässt. Die Enthüllung über Lukes Abstammung gehört zu den wenigen Wendungen der Filmgeschichte, deren Wortlaut auch Menschen kennen, die den Film nie gesehen haben — meist in einer falsch zitierten Fassung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mark Hamill als Luke Skywalker
- Harrison Ford als Han Solo
- Carrie Fisher als Princess Leia
- Billy Dee Williams als Lando Calrissian
- Anthony Daniels als C-3PO
- David Prowse als Darth Vader
- Peter Mayhew als Chewbacca
- Kenny Baker als R2-D2
- Frank Oz als Yoda (Voice)
- Alec Guinness als Obi-Wan Kenobi
Weitere Filme von Irvin Kershner
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.