Mr. Nice (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernard Rose |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-10-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 850.994 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (169 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Junge aus dem walisischen Dorf Kenfig arbeitet sich vom aufgeweckten Schüler zu einer schillernden Figur des internationalen Cannabishandels hoch. Howard, später bekannt als „Mister Nice“, bewegt sich mühelos zwischen den Welten: Er tritt als Physikstudent auf, als Lehrer, als Geldwäscher, als Verbindungsmann zu Mafia, CIA, IRA und britischem Geheimdienst. Sein Aufstieg wirkt geradezu folgerichtig, weil er jede Situation zu seinem Vorteil zu nutzen versteht und stets im richtigen Moment am richtigen Ort ist. Die Erzählung folgt diesem Weg von den bescheidenen Anfängen bis zu einem Leben, in dem Reichtum, Risiko und Täuschung untrennbar miteinander verwoben sind.
Entstehungsgeschichte
Bernard Rose führte bei diesem 2010 entstandenen Film Regie. Die Hauptrolle des Howard übernimmt Rhys Ifans, an seiner Seite stehen Chloë Sevigny, David Thewlis und Luis Tosar. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Krimi und Drama passt zu einem Stoff, der sich nicht auf eine einzige Tonlage festlegen lässt: Die Beschreibung des Protagonisten als „erudito defensor de la marihuana“ und zugleich als Verbindungsmann diverser Geheimdienste und krimineller Organisationen deutet auf eine Erzählweise hin, die zwischen Ironie und Ernsthaftigkeit pendelt. Dass Howard als Manipulator gezeichnet wird, der schon in jungen Jahren seine Umgebung zu lesen wusste, verweist auf eine Biografie, die weniger als lineare Verbrecherkarriere denn als Geschichte eines Lebenskünstlers erzählt wird, der sich Institutionen und Machtstrukturen gleichermaßen zunutze macht. Die Besetzung mit Ifans, Sevigny, Thewlis und Tosar spiegelt diese internationale Ausrichtung der Figur wider.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2010 sind inzwischen mehr als zehn Jahre vergangen, was den Titel in eine Phase einordnet, in der Filme über reale Figuren aus dem Drogenmilieu und der Geheimdienstwelt wiederholt Interesse fanden. Innerhalb der Kombination aus Krimi und Komödie bleibt „Mr. Nice“ ein Beispiel dafür, wie sich ein Lebensweg zwischen Legende und Tatsachenbericht filmisch verhandeln lässt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Rhys Ifans als Howard Marks
- Chloë Sevigny als Judy Marks
- David Thewlis als Jim McCann
- Luis Tosar als Craig Lovato
- Crispin Glover als Ernie Combs
- Omid Djalili als Saleem Malik
- Christian McKay als Hamilton McMillan
- Elsa Pataky als Ilze
- Jack Huston als Graham Plinston
- Jamie Harris als Patrick Lane
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Verfügbarkeit
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