Der Teufelsgeiger (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernard Rose |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-01-30 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 766.892 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (186 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das Jahr 1830: Niccolo Paganini gilt als gefeierter Virtuose, dessen Auftritte Menschenmassen anziehen. Sein Manager Urbani befeuert die Gerüchte um Skandale und Affären, die den Ruf des Geigers begleiten, denn sie füttern den Kult um seinen Star. Als Urbani darauf drängt, dass Paganini nach London geht, setzen der Geschäftsmann John Watson und seine Geliebte Elisabeth ihr gesamtes Vermögen für das Unterfangen ein. In London erobert Paganini sein Publikum im Sturm, verliebt sich aber in Watsons Tochter. Über die gemeinsame Musik nähern sich die beiden einander an, was Urbani zu einem finsteren Plan treibt, um seine Kontrolle über den Musiker nicht zu verlieren.
Entstehungsgeschichte
Bernard Rose führte bei diesem Drama aus dem Jahr 2013 Regie. In den Hauptrollen stehen David Garrett, Joely Richardson, Jared Harris und Andrea Deck. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben und trägt im Original den Titel „The Devil's Violinist“.
Hinter den Kulissen
Dass die Titelrolle mit einem Geiger und nicht mit einem klassisch ausgebildeten Schauspieler besetzt wurde, verweist auf die zentrale Stellung der Musik in der Erzählung: Die Geschichte lebt davon, dass das Spiel selbst die Figur charakterisiert, statt nur behauptet zu werden. Die Rahmung als Drama, angesiedelt zwischen Legendenbildung, Geschäftsinteressen und einer aufkeimenden Liebe, macht den Stoff zu einer Studie über Ruhm als Ware: Manager, Geldgeber und Publikum ziehen alle an derselben Figur, jeder mit eigenem Interesse. Die Konstellation aus Mentor-Figur, Geschäftsmann und Tochter deutet zudem ein klassisches Beziehungsdreieck an, das über Kunst, Geld und Gefühl verhandelt wird, ohne dass der Ausgang bereits vorweggenommen wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierter Beitrag im biografisch grundierten Musikdrama einordnen. Über ein Jahrzehnt nach seinem Erscheinen 2013 hat sich daran kaum etwas verschoben, größere Wellen scheint der Titel nicht geschlagen zu haben. Innerhalb des Genres bleibt er ein Beispiel dafür, wie ein historischer Künstlerstoff über eine reale Musikerbesetzung eine ungewöhnliche Authentizität sucht.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Garrett als Nicolò Paganini
- Joely Richardson als Ethel Langham
- Jared Harris als Urbani
- Andrea Deck als Charlotte Watson
- Christian McKay als John Watson
- Veronica Ferres als Elizabeth Wells
- Helmut Berger als Lord Burghersh
- Oskar Ricketts als Boy
- Ania Sowinski als Anna
- Franziska Weisz als Madeline
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Verfügbarkeit
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