Candyman's Fluch (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernard Rose |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-10-16 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 25.792.310 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (1.867 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Doktorandin Helen Lyle erforscht in Chicago moderne Sagen — Geschichten, die jeder kennt und niemand belegen kann. Sie stößt dabei auf den Candyman: einen Schwarzen Mann, der im 19. Jahrhundert ermordet wurde und seither wiederkehren soll, wenn man seinen Namen vor einem Spiegel dreimal ausspricht.
Helen tut genau das, um zu zeigen, dass nichts geschieht. Danach häufen sich Morde in der Siedlung Cabrini-Green, in der sie geforscht hat. Der Verdacht fällt auf sie, und sie wird verhaftet — womit sie in eine Lage gerät, in der ihr niemand mehr glaubt.
Entstehungsgeschichte
Bernard Rose führte Regie und schrieb das Drehbuch. Vorlage ist Clive Barkers Erzählung "The Forbidden" aus dem fünften Band der "Bücher des Blutes" von 1989.
Virginia Madsen spielt Helen Lyle, Tony Todd den Candyman.
Die Musik komponierte Philip Glass, die Kamera führte Anthony B. Richmond. Das Budget lag bei acht Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in Cabrini-Green in Chicago, einer realen Sozialbausiedlung mit schwerwiegenden Problemen. Der Film bezieht daraus einen erheblichen Teil seiner Wirkung — und zugleich seine Angreifbarkeit, weil er einen bewohnten Ort als Schauplatz des Grauens verwendet.
Rassismus und strukturelle Gewalt sind dabei nicht Beiwerk, sondern Gegenstand: Die Figur des Candyman geht auf die Ermordung eines Schwarzen Mannes zurück, und der Film führt vor, wie Gewalt gegen Schwarze Menschen in Erzählungen weiterlebt, die andere über sie verbreiten.
Philip Glass als Komponist trägt den Film in eine Tonlage, die für das Genre ungewöhnlich ist.
Einordnung & Wirkung
Bei acht Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 26 Millionen ein.
Die Kritik urteilte gut: 79 Prozent bei Rotten Tomatoes, mit Lob für den raffiniert inszenierten Psychoterror. Virginia Madsen gewann 1993 den Saturn Award.
Es folgten zwei Fortsetzungen, 1995 und 1999. 2021 erschien eine Neuverfilmung, die von der Kritik ebenfalls gelobt wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Virginia Madsen als Helen Lyle
- Tony Todd als Candyman
- Xander Berkeley als Trevor Lyle
- Kasi Lemmons als Bernadette Walsh
- Vanessa Williams als Anne-Marie McCoy
- DeJuan Guy als Jake
- Michael Culkin als Purcell
- Stanley DeSantis als Dr. Burke
- Gilbert Lewis als Detective Frank Valento
- Marianna Elliott als Clara
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Verfügbarkeit
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