Paperhouse - Alpträume werden wahr (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernard Rose |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Horror |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-09-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 241.278 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (160 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anna ist elf Jahre alt und zieht sich zunehmend in eine Welt der Einsamkeit zurück. Als sie krank wird und viel Zeit allein verbringt, beginnt sie, ein Haus zu zeichnen. Bald findet sie sich in genau diesem Haus wieder, das von einem gehbehinderten Jungen bewohnt wird. Zunächst wirkt dieser Ort wie ein Rückzugsraum, den sie sich selbst geschaffen hat. Doch je mehr Anna zwischen ihrem Alltag und dieser gezeichneten Welt hin und her wechselt, desto deutlicher werden die Verbindungen zwischen beiden Sphären. Was als Fantasiespiel beginnt, verändert sich, und die Grenze zwischen Traum und Bedrohung verschwimmt zusehends.
Entstehungsgeschichte
"Paperhouse - Alpträume werden wahr" entstand 1988 unter der Regie von Bernard Rose. In den Hauptrollen sind Charlotte Burke, Elliott Spiers, Glenne Headly und Gemma Jones zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Fantasy und Horror deutet an, dass es hier nicht um plakativen Schrecken geht, sondern um eine Geschichte, die aus der inneren Verfassung eines Kindes heraus erzählt wird. Dass die Hauptfigur ein elfjähriges Mädchen ist, das sich zunehmend isoliert, verschiebt den Blick weg von äußeren Bedrohungen hin zu einer psychologischen Erzählweise, in der Einbildung und Wirklichkeit ineinandergreifen. Die Figur des gehbehinderten Jungen im gezeichneten Haus legt nahe, dass Annas Fantasiewelt nicht beliebig ist, sondern etwas widerspiegelt, das mit ihrer eigenen Lebenssituation und der von Menschen um sie herum verbunden ist. Die Erzählstruktur, die zwischen zwei Welten wechselt, ohne dass klar bleibt, welche die verlässlichere ist, erzeugt aus sich selbst heraus eine Spannung, die weniger auf Schockmomenten als auf Verunsicherung beruht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch überschaubaren Anzahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, was für einen Titel spricht, der eher unauffällig geblieben ist. Seit seiner Entstehung 1988 sind inzwischen weit über drei Jahrzehnte vergangen, und die Verbindung von kindlicher Perspektive, Drama und psychologischem Horror bleibt innerhalb des Genres eine ungewöhnliche Konstellation, die sich klar von reinen Schreckensfilmen abhebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlotte Burke als Anna Madden
- Elliott Spiers als Marc
- Glenne Headly als Kate Madden
- Gemma Jones als Dr. Sarah Nicols
- Ben Cross als Dad
- Jane Bertish als Miss Vanstone
- Sarah Newbold als Karen
- Steven O'Donnell als Dustman
- Samantha Cahill als Sharon
- Gary Bleasdale als Policeman
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Verfügbarkeit
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