Mank (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Fincher |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-11-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 122.252 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (1.845 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hollywood, 1940. Der Drehbuchautor Herman J. Mankiewicz liegt mit gebrochenem Bein in einem abgelegenen Haus und diktiert das Buch zu "Citizen Kane".
Zwischen die Arbeitstage schiebt der Film Rückblenden in die dreißiger Jahre: auf Mankiewicz' Verkehr mit William Randolph Hearst, dem Zeitungsverleger, der zur Vorlage der Titelfigur wurde, mit dessen Lebensgefährtin Marion Davies und mit dem Studioleiter Louis B. Mayer. Am Ende steht der Streit darüber, wer für das Drehbuch genannt wird — Mankiewicz oder Orson Welles.
Entstehungsgeschichte
Regie führte David Fincher. Das Drehbuch stammt von seinem Vater Jack Fincher, der zum Zeitpunkt der Verfilmung bereits gestorben war.
Der Plan ist alt: Fincher wollte den Stoff schon als Nachfolger von "The Game" von 1997 verfilmen. Angekündigt wurde das Vorhaben schließlich im Juli 2019.
Gary Oldman spielt Mankiewicz, Amanda Seyfried die Marion Davies, Lily Collins die Sekretärin Rita Alexander, Charles Dance den Hearst, Tom Burke den Orson Welles und Arliss Howard den Louis B. Mayer.
Hinter den Kulissen
Netflix produzierte den Film für 25 Millionen Dollar. Gedreht wurde durchgehend in Schwarzweiß mit RED-Kameras, um die Anmutung des Kinos der dreißiger Jahre zu erreichen.
Trent Reznor und Atticus Ross, die sonst mit Synthesizern arbeiten, schrieben die Musik für ein Orchester in der Besetzung jener Zeit.
Der Stoff beruht auf einem umstrittenen Aufsatz: Pauline Kael hatte 1971 im New Yorker behauptet, das Drehbuch zu "Citizen Kane" stamme allein von Mankiewicz. Filmwissenschaftler wie Peter Bogdanovich und Robert L. Carringer haben diese These gründlich widerlegt. Fincher hat dazu erklärt, ihn interessiere ein Mann, der zunächst zugesagt habe, auf jede Nennung zu verzichten — und der es sich dann anders überlegte.
Einordnung & Wirkung
Die Kritik lobte Bildgestaltung und Darstellungen: 83 Prozent bei Rotten Tomatoes mit einem Schnitt von 7,7 von 10, 79 von 100 bei Metacritic.
Bei der Oscar-Verleihung 2021 führte der Film mit zehn Nominierungen das Feld an und gewann zwei — für die Kamera und das Szenenbild. Hinzu kamen je sechs Nominierungen bei den Golden Globes und den BAFTA Awards.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gary Oldman als Herman Mankiewicz
- Amanda Seyfried als Marion Davies
- Lily Collins als Rita Alexander
- Arliss Howard als Louis B. Mayer
- Tom Pelphrey als Joseph Mankiewicz
- Sam Troughton als John Houseman
- Ferdinand Kingsley als Irving Thalberg
- Tuppence Middleton als Sara Mankiewicz
- Tom Burke als Orson Welles
- Joseph Cross als Charles Lederer
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Verfügbarkeit
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