The Game - Das Geschenk seines Lebens (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Fincher |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-09-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 50.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 109.423.648 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (7.583 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nicholas Van Orton ist Investmentbanker in San Francisco, lebt allein in einem großen Haus und wird achtundvierzig — dem Alter, in dem sein Vater sich vor seinen Augen vom Dach stürzte.
Sein Bruder schenkt ihm einen Gutschein für eine Firma namens Consumer Recreation Services. Was ein Spiel sein soll, greift binnen Tagen in alles ein: Sein Aktenkoffer wird durchsucht, sein Konto geleert, sein Ruf zerstört. Der Film hält bis zuletzt offen, ob es tatsächlich ein Spiel ist oder ein Raubzug, der sich als solches ausgibt.
Entstehungsgeschichte
John Brancato und Michael Ferris schrieben das Drehbuch 1991. Nach mehreren gescheiterten Anläufen kam es nach dem Erfolg von "Sieben" zu David Fincher.
Fincher arbeitete mit Andrew Kevin Walker daran, die Hauptfigur unsympathischer zu machen, damit ihre Demontage trägt. Der Schluss bereitete anhaltende Schwierigkeiten; unter anderem wurde eine Fassung verworfen, in der Nicholas eine Frau erschießt und sich anschließend selbst tötet.
Hinter den Kulissen
Fincher setzte gegen den Widerstand des Studios durch, in San Francisco statt in Los Angeles zu drehen. Die Aufnahmen begannen im August 1996 und dauerten hundert Tage; gedreht wurde unter anderem im Golden Gate Park und im Anwesen Filoli.
Seine Arbeitsweise mit sehr vielen Durchgängen pro Einstellung war hier bereits ausgeprägt und prägt die Kühle des Ergebnisses: gedämpfte Farben, symmetrische Bilder, ein Hauptdarsteller, dem die Kontrolle Schicht für Schicht abgenommen wird.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 109 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 70 Millionen, und erhielt rund siebenundsiebzig Prozent zustimmende Besprechungen — für Fincher-Verhältnisse eine verhaltene Aufnahme.
Seither ist sein Ansehen gestiegen. Er gilt vielen als der unterschätzteste seiner Filme, und über die Frage, ob der Schluss trägt oder alles Vorangegangene entwertet, wird bis heute gestritten — was für einen Film über ein Spiel, dessen Regeln niemand kennt, eine angemessene Nachwirkung ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Douglas als Nicholas Van Orton
- Sean Penn als Conrad Van Orton
- Deborah Kara Unger als Christine
- James Rebhorn als Jim Feingold
- Peter Donat als Samuel Sutherland
- Carroll Baker als Ilsa
- Anna Katarina als Elizabeth
- Armin Mueller-Stahl als Anson Baer
- Charles Martinet als Nicholas' Father
- Scott Hunter McGuire als Young Nicholas
Weitere Filme von David Fincher
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.