Zodiac - Die Spur des Killers (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Fincher |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 157 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-03-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 65.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 84.785.914 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (11.901 Stimmen) |
| Verfügbar bei | Amazon Prime Video, HBO Max |
Trailer
Worum es geht
Ab 1968 tötet im Raum San Francisco ein Mann, der sich in Briefen an Zeitungen Zodiac nennt und Chiffren mitschickt. Der Film folgt drei Männern, die sich an dem Fall festbeißen: den Ermittlern David Toschi und Bill Armstrong, dem Polizeireporter Paul Avery und dem Karikaturisten Robert Graysmith, der eigentlich nichts mit dem Fall zu tun hat und ihn über Jahrzehnte nicht loslässt.
Der Film löst nichts auf. Er zeigt Aktenberge, Zuständigkeitsgrenzen zwischen Landkreisen, verlorene Beweise und Verdächtige, die weder zu bestätigen noch auszuschließen sind — und was diese Ergebnislosigkeit mit Menschen macht, die weitermachen.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage sind die Bücher von Robert Graysmith, der als Zeichner beim San Francisco Chronicle arbeitete und jahrzehntelang privat recherchierte. James Vanderbilt schrieb das Drehbuch.
David Fincher wuchs während der Morde in der Region auf; Schulbusse fuhren damals unter Polizeischutz. Er bestand darauf, ausschließlich belegte Vorgänge zu zeigen: Die Produktion beschäftigte eigene Rechercheure, prüfte Polizeiakten und interviewte Überlebende und Beteiligte. Wo sich Aussagen widersprachen, entschied sich der Film für die dokumentierte Fassung.
Hinter den Kulissen
Fincher drehte digital, als eine der ersten Großproduktionen mit einer hochauflösenden Digitalkamera. Die Szenen wurden in sehr hoher Zahl wiederholt; Jake Gyllenhaal beschrieb Aufnahmezahlen im hohen zweistelligen Bereich für einzelne Einstellungen und die Erfahrung als zermürbend.
Die Zeitsprünge über zwei Jahrzehnte werden nicht über Erklärtafeln, sondern über Bauzustände markiert: Der Transamerica Pyramid wächst im Hintergrund, Kleidung und Autos verändern sich. Für die Tatorte kehrte die Produktion an die Originalschauplätze zurück, soweit sie noch existierten.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 85 Millionen Dollar ein — gemessen am Budget kein Erfolg — und erhielt keine Oscar-Nominierung.
Seine Bewertung ist seither erheblich gestiegen; er gilt heute als einer der besten Filme des Jahrzehnts und als Gegenentwurf zum üblichen Serienmörderfilm, weil er auf Spannungserzeugung und Auflösung verzichtet und stattdessen Ermittlungsarbeit als Verwaltungsvorgang zeigt. Der reale Fall wurde nie abgeschlossen; eine der Chiffren wurde erst 2020 von Hobbyentschlüsslern geknackt und enthielt kein Bekenntnis zur Identität.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jake Gyllenhaal als Robert Graysmith
- Mark Ruffalo als David Toschi
- Anthony Edwards als William Armstrong
- Robert Downey Jr. als Paul Avery
- Chloë Sevigny als Melanie
- Elias Koteas als Jack Mulanax
- John Carroll Lynch als Arthur Leigh Allen
- Brian Cox als Melvin Belli
- Dermot Mulroney als Martin Lee
- Charles Fleischer als Bob Vaughn
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Verfügbarkeit
Im Abo verfuegbar bei: Amazon Prime Video, HBO Max.