Dogville (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lars von Trier |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 178 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.690.617 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (2.779 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Amerika in den 30er Jahren, zur Zeit der großen Depression. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern landet Grace in der abgeschiedenen Kleinstadt Dogville in den Rocky Mountains. Der Gemeindesprecher Tom setzt sich für die junge Frau ein, und unter einer Bedingung darf sie zunächst für eine Probezeit von zwei Wochen bleiben: Sie muss sich dem Gemeinschaftsleben anpassen und den Bewohnern bei der Arbeit zur Hand gehen. Mit Beharrlichkeit und Güte gelingt es Grace, das Vertrauen der braven Bürger zu gewinnen. Als jedoch ein Sheriff einen Steckbrief mit ihrem Konterfei an der Dorfkirche anschlägt, kippt die Stimmung. Für die Fremde beginnt ein Martyrium, an dessen Ende sie als jedermanns Sklavin an der Kette gehalten wird. Grace aber hütet ein Geheimnis.
Entstehungsgeschichte
Lars von Trier hat den 2003 erschienenen Film gestaltet. Nicole Kidman und Paul Bettany stehen an der Spitze der Besetzung, John Hurt und Stellan Skarsgård gehören ebenfalls dazu. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, was angesichts der Themen niedrig wirkt.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Thriller stehen nebeneinander, doch die Motive — Flüchtling, Dorfleben, Berg, Erpressung, Fesselspiele, Vergewaltigung — machen deutlich, dass hier keine Ermittlung erzählt wird, sondern ein Machtgefälle. Die Anlage ist die eines Versuchsaufbaus: eine geschlossene Gemeinschaft, eine Schutzsuchende ohne Rechte, eine Probezeit mit Bedingungen. Was zunächst wie Gastfreundschaft aussieht, ist von Beginn an ein Tauschgeschäft, und der Steckbrief verändert nur den Preis. Dass die Gewalt gegen Grace ausdrücklich benannt wird, verlangt eine nüchterne Betrachtung: Sie ist Gegenstand der Erzählung, nicht deren Beiwerk.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 bei mehreren tausend Stimmen erreicht der Film den höchsten Wert unter den hier betrachteten Kinofilmen. Solche Werte entstehen bei fordernden Stoffen häufig dadurch, dass sie ein Publikum ansprechen, das sich bewusst auf sie einlässt. 23 Jahre nach dem Erscheinen steht der Titel für ein Kino, das die Zuschauer nicht schont.
Bilder







Besetzung & Stab
- Nicole Kidman als Grace Margaret Mulligan
- Paul Bettany als Tom Edison
- John Hurt als Narrator (voice)
- Stellan Skarsgård als Chuck
- Philip Baker Hall als Tom Edison Sr.
- Patricia Clarkson als Vera
- Ben Gazzara als Jack McKay
- Chloë Sevigny als Liz Henson
- Siobhan Fallon Hogan als Martha
- James Caan als The Big Man
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Verfügbarkeit
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