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Breaking the Waves

Breaking the Waves (1996)

⭐ 7,5 · 1996 · Drama, Liebesfilm
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Kurzüberblick

RegieLars von Trier
GenreDrama, Liebesfilm
Laufzeit159 Minuten
Erscheinungsdatum1996-07-05
AltersfreigabeFSK 12
Budget7.500.000 $
Einspielergebnis23.000.000 $
TMDB-Bewertung7,5 (1.147 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Bess lebt Mitte der 70er Jahre in einem kleinen, streng gläubigen schottischen Dorf. Sie ist jung, unschuldig und naiv, und ihre Ehe mit Jan, einem weltoffenen und lockeren Bohrinselarbeiter, bringt sie in Berührung mit einem Leben, das sie bis dahin nicht kannte. Jan weckt ihre Sexualität, und Bess verfällt ihm bedingungslos. Dann wird er bei einem Unfall schwer verletzt. Er kehrt zurück, querschnittsgelähmt und ans Bett gefesselt. Was er von seiner Frau verlangt, stellt alles infrage, woran sie glaubt: Sie soll sich einen Geliebten suchen, mit anderen Männern schlafen und ihm davon berichten. Die gottesfürchtige Bess ist damit überfordert und zugleich entschlossen, alles für ihren Mann zu tun.

Entstehungsgeschichte

1996 kam der Film heraus; für die Inszenierung zeichnete Lars von Trier verantwortlich. Emily Watson, Stellan Skarsgård, Katrin Cartlidge und Jean-Marc Barr stehen in den tragenden Rollen. Die Freigabe erfolgte ab zwölf Jahren.

Hinter den Kulissen

Der Film verbindet Drama und Liebesfilm, und gerade die zweite Zuordnung ist erklärungsbedürftig. Was hier als Liebesgeschichte erzählt wird, folgt keiner der üblichen Bewegungen dieses Fachs. Die Zuwendung der Hauptfigur ist total, und je weniger ihr Mann geben kann, desto mehr gibt sie. Die Enge der Dorfgemeinschaft bildet den Gegenpol: Glaube ist hier kein Trost, sondern eine Instanz, die urteilt. Der Stoff verhandelt Hingabe und Selbstaufgabe, ohne die Grenze zwischen beidem zu ziehen, und stellt seine Hauptfigur in einen Konflikt, der sich nicht auflösen lässt, ohne dass sie etwas verliert. Das geschieht ernst und ohne Beschönigung.

Einordnung & Wirkung

Mit 7,5 von 10 aus einer vierstelligen Zahl an Stimmen gehört der Film zu den höher bewerteten Titeln dieser Größenordnung. Die vergleichsweise kleine Zahl an Stimmen bei deutlich überdurchschnittlichem Wert deutet auf ein Publikum, das ihn gezielt gesucht hat. 30 Jahre nach dem Erscheinen ist der Abstand groß genug, dass die Erzählweise selbst lesbar wird, und der Stoff hat an Zumutung nichts eingebüßt. Im Drama steht er am äußersten Rand dessen, was sich als Liebesfilm noch beschreiben lässt.

Bilder

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Besetzung & Stab

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