Hospital der Geister (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lars von Trier |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Horror, Mystery |
| Laufzeit | 275 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-11-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (260 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das königliche Reichskrankenhaus von Kopenhagen ist das größte Hospital Dänemarks, doch zwischen seinen Fluren geschehen Dinge, die sich nicht mit Medizin erklären lassen. Frau Drusse, eine ältere Patientin mit detektivischem Spürsinn und einem Faible für das Übersinnliche, glaubt an Kontakt mit dem Geist eines kleinen Mädchens namens Mary. Parallel dazu kämpft der schwedische Oberarzt Dr. Helmer damit, eine misslungene Operation zu vertuschen, während seine dänischen Kollegen mit eigenen Problemen beschäftigt sind. Chefarzt Moesgaard plant bereits eine Imagekampagne für das Haus, sein Sohn sucht unterdessen einen abgetrennten Kopf, um bei einer jungen Frau Eindruck zu schinden. Der Chefpathologe Bondo verfolgt fragwürdige Forschungsinteressen an einer erkrankten Leber, und im Keller, der auf einem alten Friedhof errichtet wurde, betreibt ein Stationsarzt ein einträgliches Nebengeschäft mit selbstgebrautem Kokain.
Entstehungsgeschichte
„Hospital der Geister“ entstand 1994 unter der Regie von Lars von Trier. Zur Besetzung gehören Ernst-Hugo Järegård, Kirsten Rolffes, Holger Juul Hansen und Søren Pilmark. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung aus Drama, Fantasy, Horror und Mystery zeigt sich schon in der Anlage der Erzählung: Ein Krankenhaus als Schauplatz für spirituelle Erscheinungen, kriminelle Machenschaften und persönliche Eitelkeiten verbindet Alltägliches mit Unheimlichem. Die parallel geführten Handlungsstränge um Drusse, Helmer, Moesgaard, Bondo und Haken lassen ein Geflecht aus Figuren entstehen, die jeweils eigene, oft fragwürdige Motive verfolgen. Dass ein Friedhof als Baugrund des Hospitals dient, verankert das Übernatürliche fest im Setting, statt es als bloßen Zusatz zu behandeln.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zählt der Titel zu den besser bewerteten Werken seines Genrefelds, wenngleich die Bewertungsbasis vergleichsweise klein bleibt. Seit der Entstehung im Jahr 1994 sind mittlerweile über drei Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb der Mystery- und Horrorlandschaft als älteren, aber offenbar konsistent geschätzten Beitrag ausweist.
Bilder







Besetzung & Stab
- Ernst-Hugo Järegård als Stig Helmer
- Kirsten Rolffes als Sigrid Drusse
- Holger Juul Hansen als Einar Moesgaard
- Søren Pilmark als Jørgen Krogshøj
- Ghita Nørby als Rigmor Mortensen
- Jens Okking als Bulder Harly Drusse
- Otto Brandenburg als Hansen
- Annevig Schelde Ebbe als Mary Krüger
- Baard Owe als Palle Bondo
- Birgitte Raaberg als Judith Petersen
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Verfügbarkeit
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