Melancholia (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lars von Trier |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-03-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 7.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.946.321 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (3.937 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Justine und Michael feiern ihre Hochzeit mit einem rauschenden Fest auf dem Landsitz von Justines Schwester Claire und deren Mann John. Schon der Auftakt steht unter keinem guten Stern: Das Paar erscheint zu spät zur eigenen Feier, und der Abend nimmt einen Verlauf, der ins Desaster führt. Während im Haus die Fassaden bröckeln, wirft ein riesiger Planet namens Melancholia sein unheimliches Licht auf die Erde. Je näher er kommt, desto gründlicher kehrt sich das Verhältnis der Schwestern um: Die depressive Justine handelt plötzlich klar und entschlossen, während die sonst besonnene Claire immer stärker in Panik gerät.
Entstehungsgeschichte
Lars von Trier zeichnet für die Regie dieses 2011 erschienenen Films verantwortlich. Kirsten Dunst und Charlotte Gainsbourg spielen das Schwesternpaar, dessen Verhältnis den Kern der Erzählung bildet; Kiefer Sutherland und Alexander Skarsgård vervollständigen das Ensemble. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Science Fiction ist hier keine Äußerlichkeit, sondern Bauprinzip. Das Genreelement liefert kein Spektakel, sondern eine Frist: Ein näherkommender Himmelskörper setzt der Handlung ein Ende, das niemand verhandeln kann. Alles Übrige spielt sich in einem einzigen Haus und dessen Umgebung ab, in Gesprächen, Blicken und Zusammenbrüchen. Dass der Planet denselben Namen trägt wie ein Gemütszustand, legt die Doppeldeutigkeit offen: Die Bedrohung von außen und die Verfassung der Hauptfigur werden ununterscheidbar. Die Anlage in zwei Hälften, erst Fest, dann Warten, verschiebt dabei die Rollen der beiden Frauen gegeneinander.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von zehn Punkten aus mehreren tausend abgegebenen Stimmen steht der Film solide da. Die Stimmenzahl ist groß genug, dass der Wert nicht mehr von einzelnen Ausreißern abhängt, und liegt zugleich unter dem, was breit gestreute Unterhaltung erreicht: ein Publikum, das den Film gesucht hat. Fünfzehn Jahre nach dem Erscheinen ist die Bewertung stabil geblieben. Innerhalb des Dramas markiert der Film jenen Rand, an dem das Genre Elemente der Science Fiction aufnimmt, ohne deren Erzählmuster zu übernehmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kirsten Dunst als Justine
- Charlotte Gainsbourg als Claire
- Kiefer Sutherland als John
- Alexander Skarsgård als Michael
- Cameron Spurr als Leo
- Stellan Skarsgård als Jack
- John Hurt als Dexter
- Brady Corbet als Tim
- Jesper Christensen als Little Father
- Charlotte Rampling als Gaby
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Verfügbarkeit
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