Die Duellisten (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ridley Scott |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-08-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (655 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Offiziere der Armee Napoleons geraten aneinander, und der Anlass ist so geringfügig, dass er sich kaum benennen lässt. Aus dem Vorfall wird ein Duell, aus dem Duell eine ganze Reihe von Duellen. Was als Sache der Ehre beginnt, entwickelt eine zwanghafte Eigendynamik: Über fünfzehn Jahre hinweg bestimmt die Auseinandersetzung das Leben beider Männer, sie folgen einander durch Zeiten und Umstände, und jede Begegnung verlangt die nächste. Der Film verhandelt daran Besessenheit, Ehre und Gewalt, und er führt seine Anordnung auf einen Ausgang zu, der sich nicht von selbst ankündigt.
Entstehungsgeschichte
Ridley Scott hat den Film von 1977 inszeniert. In den Hauptrollen sind Keith Carradine und Harvey Keitel zu sehen, dazu Albert Finney und Edward Fox. Die Freigabe gilt ab zwölf Jahren, was für einen Stoff, in dem wiederholt mit Waffen gekämpft wird, vergleichsweise niedrig ausfällt und auf eine eher zurückhaltende Darstellung schließen lässt.
Hinter den Kulissen
Drama und Kriegsfilm kommen hier zusammen, und diese Paarung erklärt die Bauform. Der Krieg liefert den Rahmen, in dem die beiden Offiziere überhaupt aufeinandertreffen und immer wieder zusammengeführt werden; das Drama liegt darin, dass der eigentliche Konflikt nicht der Krieg ist, sondern eine private Rechnung, die durch ihn hindurchläuft. Bemerkenswert ist die Zeitspanne. Eine Erzählung über fünfzehn Jahre kann nicht durchgehend berichten, sie muss auswählen, und die Duelle geben ihr das Raster dafür vor. Jede Wiederbegegnung misst, was sich in der Zwischenzeit verändert hat, an den Männern selbst und an der Welt um sie herum. Der Krieg wird so zum Hintergrund einer Verbissenheit, die keinen Zweck mehr kennt.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 ist ein hoher Wert, wenn auch auf schmaler Stimmenbasis. Neunundvierzig Jahre nach dem Erscheinen behauptet sich der Film als Beispiel dafür, dass historische Stoffe nicht über die Menge an Schlachten wirken, sondern über die Konsequenz einer einzigen Figurenkonstellation.
Bilder








Besetzung & Stab
- Keith Carradine als Armand d'Hubert
- Harvey Keitel als Gabriel Feraud
- Albert Finney als Joseph Fouché
- Edward Fox als Colonel Perteley
- Cristina Raines als Adèle
- Robert Stephens als Brigadier-General Treillard
- Tom Conti als Dr. Jacquin
- John McEnery als Amiable Second
- Diana Quick als Laura
- Alun Armstrong als Lieutenant Lacourbe
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Verfügbarkeit
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