Edward Fox
Werdegang
Edward Charles Morrice Fox wurde am 13. April 1937 in Chelsea, London, geboren. Seinen ersten Filmauftritt hatte er 1963 mit einer kleinen Nebenrolle in „Lockender Lorbeer". In den späten 1960er und frühen 1970er Jahren übernahm er größere Rollen, etwa in „Der Mittler" und „Luftschlacht um England". Den Durchbruch brachte ihm 1973 die Titelrolle des Attentäters in Fred Zinnemanns Thriller „Der Schakal", der einen Anschlag auf Charles de Gaulle plante. Danach folgten Rollen in Richard Attenboroughs „Die Brücke von Arnheim" und „Gandhi". Fox war auch in Fernsehproduktionen zu sehen, etwa 1993 in „The Maitlands" und 1997 in der Miniserie „A Dance to the Music of Time". In späteren Jahren übernahm er vermehrt kleinere Nebenrollen und gilt als Darsteller vom Typus des englischen Gentleman mit unterkühltem Auftreten.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind neun Titel mit Edward Fox als Schauspieler verzeichnet, davon acht Filme und eine Serie. Die Titel stammen aus den Jahren 1971 bis 1991, decken also eine Spanne von zwanzig Jahren ab. Der älteste Titel, „Der Mittler", erschien 34 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste, „Robin Hood - Ein Leben für Richard Löwenherz", 54 Jahre danach. Die Genres reichen von Biografie, Drama und Historie über Action, Thriller und Kriegsfilm bis zu Krimi, Abenteuer und Liebesfilm – ein breites Spektrum, in dem historische und dramatische Stoffe deutlich überwiegen. Darunter finden sich „Gandhi", „Der Schakal", „Die Duellisten" und die Serie „Shaka Zulu".
Einordnung
Die neun Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 5,7 und 8,0, im Schnitt 6,9 von 10. Damit bewegt sich die Filmografie insgesamt im soliden bis guten Bereich, ohne extreme Ausschläge nach unten. Zwischen dem ältesten und dem neuesten bewerteten Titel liegen zwanzig Jahre, was auf eine über längere Zeit verteilte, aber im Katalog nicht durchgängig dokumentierte Präsenz schließen lässt.