Harvey Keitel
Werdegang
Harvey Keitel wurde am 13. Mai 1939 in Brooklyn, New York, geboren. Er gilt als Vertreter des Method Acting. 1968 wirkte er in „Wer klopft denn da an meine Tür?" mit, der Abschlussarbeit des damaligen Regie-Studenten Martin Scorsese, woraus sich eine Freundschaft entwickelte. Scorsese besetzte ihn in der Folge unter anderem in „Hexenkessel", „Alice lebt hier nicht mehr", „Taxi Driver" und „Die letzte Versuchung Christi". 1993 erhielt Keitel einen Independent Spirit Award als Bester Schauspieler für „Bad Lieutenant". Mit „Reservoir Dogs" von Quentin Tarantino gelang ihm der internationale Durchbruch, für „Bugsy" folgte 1991 eine Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller. Weitere bekannte Titel waren „Thelma & Louise", „Sister Act", „Das Piano", „Pulp Fiction" und „From Dusk Till Dawn".
Filmografie bei uns
Im Katalog stehen 24 Titel mit Harvey Keitel als Schauspieler, davon 23 Filme und eine Serie. Die Titel reichen von 1973 bis 2020, decken also eine Spanne von 47 Jahren ab. Zwischen seinem Geburtsjahr und dem ältesten geführten Titel liegen 34 Jahre, zum jüngsten Titel sind es 81 Jahre. Das Genrespektrum ist breit und umfasst unter anderem Krimi, Thriller, Drama, Historie, Abenteuer, Kriegsfilm und Science Fiction, mit einem Schwerpunkt auf Drama- und Krimistoffen.
Einordnung
Die Bewertungen der gelisteten Titel bewegen sich zwischen 6,3 und 8,3 von 10, im Schnitt bei 7,2. Die höchsten Werte erreichen „Reservoir Dogs – Wilde Hunde" mit 8,3 sowie „Taxi Driver" und „The Irishman" mit jeweils 8,1. Am unteren Ende liegt „Der gekaufte Tod" mit 6,3. Insgesamt zeigt sich ein durchgehend solides bis gutes Niveau über die gesamte, fast fünf Jahrzehnte umspannende Filmografie hinweg, ohne größere Ausreißer nach unten.
Filmografie