Apollo 13 (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ron Howard |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 140 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-06-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 52.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 355.237.933 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (6.113 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
April 1970. Apollo 13 ist auf dem Weg zum Mond, als ein Sauerstofftank explodiert. Die Landung ist damit hinfällig; es geht nur noch darum, drei Männer lebend zurückzubekommen.
Der Film erzählt das auf zwei Ebenen: an Bord, wo Jim Lovell, Fred Haise und Jack Swigert mit schwindender Energie, steigendem Kohlendioxid und sinkender Temperatur zurechtkommen müssen, und in Houston, wo Flugleiter Gene Kranz und sein Team Lösungen aus dem improvisieren, was zufällig an Bord ist. Die bekannteste Sequenz zeigt Ingenieure, die aus Klebeband, Schläuchen und einem Bucheinband einen passenden Luftfilter bauen müssen — weil die vorhandenen nicht ineinanderpassen.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Jim Lovells Buch "Lost Moon", das er gemeinsam mit Jeffrey Kluger geschrieben hat. Ron Howard verfilmte es als Dokudrama mit einem Budget von 52 Millionen Dollar.
Der Ausgang ist bekannt, bevor der Film beginnt — die Spannung entsteht ausschließlich daraus, wie die Beteiligten arbeiten. Genau darin liegt die Entscheidung des Films: Er verzichtet auf erfundene Zuspitzungen und hält sich an das Verfahren.
Hinter den Kulissen
Die Darsteller trainierten im U.S. Space Camp in Huntsville, Alabama, wo die Astronauten Jim Lovell und David Scott mit ihnen tatsächliche Übungen durchführten.
Für die Schwerelosigkeit verzichtete die Produktion auf Drahtseile: Gedreht wurde an Bord einer Boeing KC-135, die im Parabelflug jeweils kurze Phasen ohne Schwerkraft erzeugt. In 612 solcher Manöver kamen drei Stunden und 54 Minuten verwertbares Material zusammen — jede Einstellung musste also in Abschnitten von wenigen Sekunden entstehen.
Die Bodenstation wurde nicht im echten Kontrollraum der NASA gedreht, sondern bei Universal nachgebaut. Die Rauminnenräume fertigte das Kansas Cosmosphere and Space Center und verwendete dafür Originalmaterial aus dem Apollo-Programm.
Einordnung & Wirkung
Das Startwochenende brachte 25,3 Millionen Dollar aus 2.347 Kinos; weltweit kamen 355,2 Millionen Dollar zusammen — der dritterfolgreichste Film des Jahres 1995.
Von neun Oscar-Nominierungen wurden zwei umgesetzt, für Schnitt und Ton; dazu kam der Preis der Screen Actors Guild für das Ensemble. 2023 wurde der Film in das National Film Registry aufgenommen. Er gilt bis heute als Beispiel dafür, dass technische Genauigkeit einen Film nicht bremst, sondern tragen kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Hanks als Jim Lovell
- Bill Paxton als Fred Haise
- Kevin Bacon als Jack Swigert
- Gary Sinise als Ken Mattingly
- Ed Harris als Gene Kranz
- Kathleen Quinlan als Marilyn Lovell
- Mary Kate Schellhardt als Barbara Lovell
- Emily Ann Lloyd als Susan Lovell
- Miko Hughes als Jeffrey Lovell
- Max Elliott Slade als Jay Lovell
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Verfügbarkeit
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