A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ron Howard |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-12-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 58.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 316.791.257 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (11.396 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John Nash kommt 1947 als Doktorand nach Princeton, ist sozial unbeholfen und will einen wirklich originellen Gedanken finden. Er entwickelt eine Theorie über Gleichgewichte in Verhandlungssituationen, die die Wirtschaftswissenschaft grundlegend verändert.
Parallel arbeitet er für einen Geheimdienstmitarbeiter namens Parcher an der Entschlüsselung sowjetischer Codes in Zeitschriften. Der Film führt beide Stränge nebeneinander, bis sich herausstellt, dass einer davon nicht existiert: Nash leidet an paranoider Schizophrenie, und mehrere zentrale Figuren des Films sind Halluzinationen — auch für das Publikum, das denselben Irrtum durchläuft.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist Sylvia Nasars Biografie von 1998. Akiva Goldsman schrieb das Drehbuch, Ron Howard führte Regie.
Die Konstruktion, das Publikum die Wahnvorstellungen miterleben zu lassen, war Howards zentrale Entscheidung — in Nasars Buch ist die Erkrankung von Anfang an benannt. Der Film nimmt sich darüber hinaus erhebliche Freiheiten: Nashs Halluzinationen waren tatsächlich überwiegend akustisch, nicht visuell, und mehrere biografische Elemente wurden ausgelassen, darunter eine frühere Beziehung, ein uneheliches Kind und Nashs Scheidung.
Hinter den Kulissen
Russell Crowe traf Nash vor dem Dreh und übernahm einzelne Eigenheiten seiner Sprech- und Bewegungsweise. Die Alterung über fünf Jahrzehnte entstand über Maskenarbeit, für die Crowe täglich mehrere Stunden im Stuhl saß.
Gedreht wurde teilweise auf dem Campus von Princeton. Die Szene, in der Kollegen Nash ihre Füllfederhalter auf den Tisch legen, folgt einem realen Ritual der Universität. James Horner komponierte die Musik und arbeitete dabei mit einer Sopranstimme, die die mathematischen Gedankengänge begleitet.
Einordnung & Wirkung
Der Film gewann vier Oscars, darunter bester Film und beste Regie, und spielte weltweit rund 313 Millionen Dollar ein.
Die Auszeichnung war von einer Kampagne begleitet, in der Konkurrenten Nashs Biografie gegen den Film ins Feld führten — ein Vorgang, der die Praxis der Preiskampagnen erstmals breit öffentlich machte. Fachlich wurde der Film für die Darstellung von Schizophrenie kritisiert, insbesondere für die Andeutung, sie lasse sich durch Willenskraft beherrschen. Nash selbst, der 2015 bei einem Verkehrsunfall starb, äußerte sich zurückhaltend und wies darauf hin, dass die Genesung im Film schneller verlaufe als in der Wirklichkeit.
Bilder








Besetzung & Stab
- Russell Crowe als John Nash
- Jennifer Connelly als Alicia Nash
- Ed Harris als William Parcher
- Paul Bettany als Charles Herman
- Christopher Plummer als Dr. Rosen
- Adam Goldberg als Richard Sol
- Josh Lucas als Martin Hansen
- Anthony Rapp als Bender
- Jason Gray-Stanford als Ainsley Neilson
- Judd Hirsch als Helinger
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Verfügbarkeit
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