Antoine und Colette (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Truffaut |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama, Komödie |
| Laufzeit | 30 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-06-22 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (285 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Antoine Doinel ist 17 und arbeitet, als er bei einem Konzert für junge Musikliebhaber eine junge Frau namens Colette kennenlernt. Er ist sofort verliebt und tut alles, um sie regelmäßig zu sehen. Es gelingt ihm sogar, ihre Eltern für sich zu gewinnen, die ihn freundlich aufnehmen, obwohl zwischen den beiden ein deutlicher Unterschied besteht: Colette bereitet sich auf das Abitur vor, Antoine geht einer Arbeit nach. Für Colette selbst bleibt er trotz aller Nähe vor allem ein guter Freund, während Antoine mehr will, als sie ihm zu geben bereit ist.
Entstehungsgeschichte
Der Kurzfilm entstand 1962 unter der Regie von François Truffaut. In den Hauptrollen stehen Jean-Pierre Léaud als Antoine und Marie-France Pisier als Colette, unterstützt von Rosy Varte und François Darbon. Eine Altersfreigabe liegt nicht in einer einschränkenden Form vor.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Liebesfilm, Drama und Komödie deutet an, wie die Geschichte angelegt ist: Sie nimmt die große Ernsthaftigkeit jugendlicher Verliebtheit ernst, ohne die komischen Seiten von Antoines Werben zu unterschlagen. Der Klassenunterschied zwischen den beiden ist als soziales Detail eingebaut, das die Distanz zwischen Antoine und Colette zusätzlich unterstreicht, ohne dass daraus ein reines Sozialdrama wird. Dass Antoine sich nicht nur um Colette, sondern auch um das Wohlwollen ihrer Eltern bemüht, zeigt, wie sehr er versucht, sich in eine Welt einzupassen, die eigentlich nicht die seine ist. Die knappe Konstellation aus wenigen Figuren – Colette, ihre Eltern, Antoine – hält die Geschichte auf die eine zentrale Frage konzentriert, ob aus Nähe auch Gegenliebe wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis zählt der Film zu den eher weniger breit diskutierten Arbeiten seiner Zeit, wird aber durchaus positiv eingeschätzt. Seit dem Erscheinungsjahr 1962 sind mittlerweile weit über sechs Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühes Zeugnis einer Erzählweise erscheinen lässt, die private, kleine Gefühlsbewegungen ohne große dramatische Zuspitzung schildert. Innerhalb der Kombination aus Liebesfilm, Drama und Komödie bleibt er ein Beispiel dafür, wie unerfüllte Zuneigung erzählt werden kann, ohne in Sentimentalität oder reine Tragik zu kippen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean-Pierre Léaud als Antoine Doinel
- Marie-France Pisier als Colette
- Rosy Varte als La mère de Colette
- François Darbon als Le beau-père de Colette
- Patrick Auffay als René Bigey
- Jean-François Adam als Albert Tazzi
- Pierre Schaeffer als Pierre Schaeffer
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Verfügbarkeit
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