Die amerikanische Nacht (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Truffaut |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-05-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 700.000 $ |
| Einspielergebnis | 850.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (678 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Regisseur namens Ferrand beginnt in Nizza die Arbeit an seinem neuen Film, der den Titel „Ich stelle Ihnen Pamela vor“ tragen soll. Um sich versammelt hat er ein Team, das reichlich Reibung mitbringt: Bertrand, den Produzenten; Alphonse, den jungen Hauptdarsteller; Julie Baker, eine amerikanische Schauspielerin in labiler Verfassung, die von ihrem Mann, dem Arzt Nelson, begleitet wird; Séverine, die die Kränkungen des Alters im Alkohol ertränkt; Alexandre, einen Darsteller in den Fünfzigern; dazu die gesamte technische Mannschaft.
Die Arbeit zieht sich hin und gerät schwierig. Vor den Kameras entsteht ein Film, hinter ihnen häufen sich Intrigen, Leidenschaften und Ausbrüche – und beides lässt sich immer weniger voneinander trennen.
Entstehungsgeschichte
François Truffaut inszenierte das 1973 erschienene Werk, das im englischen Sprachraum „Day for Night“ heißt. In den Rollen zu sehen sind Jacqueline Bisset, Valentina Cortese, Dani und Alexandra Stewart. Der Film ist ab zwölf Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama stehen nebeneinander, und die Motive – Liebeskummer, Filmgeschäft, Nizza, Alkoholiker, außereheliche Affäre, hinter den Kulissen – beschreiben genau das Feld dazwischen. Der Aufbau ist doppelt: Ein Film wird gedreht, und dieser Dreh ist der Film. Damit gehört jede Panne, jede Eifersucht und jede Erschöpfung zur Handlung statt zum Störfaktor. Die Figuren sind so angelegt, dass sie berufliche und private Krisen nicht auseinanderhalten können; wer vor der Kamera eine Rolle spielt, bringt dahinter dieselbe Verletzlichkeit mit. Dass die genannte Besetzung überwiegend aus Schauspielerinnen besteht, deutet an, wo das Gewicht der Figurenzeichnung liegt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 liegt die Bewertung klar über dem Mittelfeld, auch wenn sie sich auf eine Basis im dreistelligen Bereich stützt. 53 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Erzählform, die das Filmemachen selbst zum Gegenstand nimmt – ein Blick auf ein Gewerbe, der aus dessen Innerem kommt und deshalb die Zwischenräume zeigt statt das fertige Ergebnis.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jacqueline Bisset als Julie Baker
- Valentina Cortese als Séverine
- Dani als Liliane, the Trainee Script Girl
- Alexandra Stewart als Stacey
- Jean-Pierre Aumont als Alexandre
- Jean Champion als Bertrand, the Producer
- Jean-Pierre Léaud als Alphonse
- François Truffaut als Ferrand, the Director
- Niké Arrighi als Odile, the Makeup Artist
- Nathalie Baye als Joelle, the Script Girl
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Verfügbarkeit
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