Sie küssten und sie schlugen ihn (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Truffaut |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-06-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 8 (2.388 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der dreizehnjährige Antoine hat es nicht leicht. Seine kalte Mutter und der Stiefvater kümmern sich nicht um ihn, und auch sein Lehrer nimmt ihn nicht sonderlich ernst. Als er die Mutter auf der Straße mit ihrem Geliebten sieht, behauptet er in der Schule, sie sei gestorben. Für diese Lüge kassiert er zu Hause eine Ohrfeige. Antoine reißt aus. Beim Versuch, Geld aus dem Büro des Vaters zu nehmen, wird er ertappt und in ein Heim gesteckt. Auch von dort flieht er wieder. Er will um jeden Preis ans Meer, das er noch nie gesehen hat.
Entstehungsgeschichte
François Truffaut führte Regie; das Erscheinungsjahr ist 1959. Jean-Pierre Léaud spielt den Jungen, Claire Maurier, Albert Rémy und Georges Flamant gehören zur genannten Besetzung. Die Freigabe gilt ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und die Stichworte benennen den Rahmen: Paris, Jugend, Straftäter, Balzac, Erwachsenwerden und Schwarzweiß. Die Aufzählung beschreibt eine Erzählung, die keine äußere Handlung braucht. Jede Station ergibt sich aus der vorherigen, und die Ursachen liegen nicht bei der Hauptfigur, sondern bei den Erwachsenen, die sie umgeben. Bemerkenswert ist die Kette aus Lüge, Strafe und Flucht: Der Junge wird für eine Behauptung bestraft, mit der er auf eine Kränkung antwortet, und jede folgende Maßnahme verschärft, was sie beheben soll. Der Verweis auf Schwarzweiß und auf Paris hält die Erzählung an einem konkreten Ort und in einer bestimmten Bildform fest.
Einordnung & Wirkung
Bei Stimmen im vierstelligen Bereich liegt der Durchschnitt bei 8,0 von 10 und damit sehr hoch. Die vergleichsweise überschaubare Stimmenzahl weist eher auf ein Publikum hin, das den Film gezielt gesucht hat. 67 Jahre nach dem Erscheinen bleibt er im Genre ein Beispiel für ein Drama, das eine Jugend ohne Erklärung und ohne Trost erzählt und seinen Ausgang offenlässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean-Pierre Léaud als Antoine Doinel
- Claire Maurier als Gilberte Doinel
- Albert Rémy als Julien Doinel
- Georges Flamant als Mr. Bigey
- Patrick Auffay als René
- Robert Beauvais als Directeur de l'école
- Yvonne Claudie als Mme Bigey
- Pierre Repp als Professeur d'anglais
- Guy Decomble als Professeur de français
- Daniel Couturier als Betrand Mauricet
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Verfügbarkeit
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