Jules und Jim (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Truffaut |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-01-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.072 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris zu Beginn des Jahrhunderts. Jules, ein Deutscher, und Jim, ein Franzose, sind eng befreundet, und beide begegnen derselben Frau: der lebenslustigen Catherine. Sie entscheidet sich für Jules und zieht mit ihm in den Schwarzwald, womit die Sache geordnet scheint. Sie ist es nicht. Nach dem Ersten Weltkrieg reist Jim den beiden nach, und seine Zuneigung zu Catherine hat nicht nachgelassen. Inzwischen ist sie Mutter einer Tochter und vom Leben an der Seite von Jules gelangweilt. Was zwischen ihr und Jim beginnt, bringt ihr so wenig Erfüllung wie die Verhältnisse, die sie mit anderen Männern eingeht. Wohin dieses Kreisen führt, behält die Erzählung ihrem Schluss vor.
Entstehungsgeschichte
1962 legte François Truffaut diesen Film vor. Die Besetzung führt Jeanne Moreau an, neben ihr sind Oskar Werner, Henri Serre und Marie Dubois zu sehen. Vier Namen für eine Anordnung, deren Mitte nur drei Personen haben kann: Schon daran lässt sich ablesen, wie eng die Erzählung um ihr Zentrum gebaut ist. Sehen dürfen den Film Jugendliche ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Drama und zugleich als Liebesfilm angelegt, verspricht der Film keine leichte Romanze. Unmissverständlich ist, was verhandelt wird: Dreiecksbeziehung, Ehebruch, Eifersucht, dazu Paris und Frankreich als Schauplatz. Eine Geschichte, die über Jahre und über einen Krieg hinweg reicht, muss Zeitsprünge setzen und ihre Figuren zwischen den Etappen altern lassen. Dass die Freundschaft der beiden Männer die Belastung überdauert, statt in offene Feindschaft umzuschlagen, verschiebt den Konflikt nach innen: Er wird ausgehalten, nicht ausgetragen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten bei einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich steht der Film klar im oberen Bereich, ohne in die Nähe der Höchstnoten zu geraten. Die Stimmenzahl bleibt überschaubar und spricht für ein Publikum, das ihn gezielt aufsucht. 64 Jahre nach dem Erscheinen ist die Konstellation aus zwei Freunden und einer Frau, die sich keiner Ordnung fügt, im Liebesdrama geläufig; hier trägt sie den ganzen Film.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeanne Moreau als Catherine
- Oskar Werner als Jules
- Henri Serre als Jim
- Marie Dubois als Thérèse
- Sabine Haudepin als Sabine
- Vanna Urbino als Gilberte
- Serge Rezvani als Albert
- Anny Nelsen als Lucie
- Michel Subor als Récitant / Narrator (voix)
- Danielle Bassiak als Le compagnon d'Albert
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Verfügbarkeit
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